Archive for April 2006

Saison

April 28, 2006

Es ist: der 28. April 2006

Und es beginnt die Saison 2006.

Der Bundespressestrand befindet sich im Aufbau:

Möge der Wind für diese Leichtkonstruktion mit Euch und nicht gegen Euch sein.

Beyond Powerpoint

April 27, 2006

Wie ein Fachmann mal den Zuhörern beim Manager und Controller Fachseminar ganz einfach erklären wollte, wie man auch mit Geld umgehen kann:


Klick auf’s Bild und hol dir die ganze 2,8 MB große
PowerPointDepression als .pdf auf den Rechner.

Danke an das Lapidarium42, das sich immer wieder auch mit Controlling und allem, was mit Geld im Unternehmen zu tun hat beschäftig. Ich weiss auch warum.

Judge right

April 27, 2006

Wer irgend beruflich mit der Justiz zu tun hat, weiss, dass vielen Richtern der Job zu wenig oder gar zu dröge ist. Deshalb machen sie sich gerne einen Spaß – nicht zuletzt aus und in ihren Urteilen.

Die NJW (Neue Juristische Wochenschrift) beispielsweise bring jedes Jahr mindestens eine literarische Ausgabe. In der werden Autoren gewürdigt, die Juristen waren, oder Romane mit juristischem Einschlag behandelt, und jede Menge Urteile über literarische Werke werden besprochen. Hin und wieder findet man auch literarische Urteile. Richter sind Dichter (bestenfalls).

Ein der zuletzt bekannt gewordenen Späße ist das Urteil im Streit um die Rechtsverletzung durch den Dan Brown Roman The Da Vinci Code. Ich schließe mich dem Eintrag Konstantins an, der hier meine Quelle ist:

Das Buch hat mich nie interessiert, der hype darum schon gar nicht. Aber dass der Richter in seine Urteilsbegruendung einen eigenen code eingebaut hat, ist schlicht und ergreifend brilliant.

Also: wer knackt den Judge Smith Code.

Hier die Meldung von BBC und da das Urteil mit dem Code. (Hint: es sind wohl die kursiven Buchstaben.)

Nach der Pause

April 27, 2006

Ein halbes Jahr ist vergangen und plötzlich erscheint hier wieder ein Eintrag.

Was ist denn da los?

Nun, ich nutze jetzt für nicht nur die Einträge, sondern auch deren Übertragung MacJournal 4.0, um mich da ein wenig weiterzubilden. Und weil das nebenbei geht, wird’s gemacht.

Das verlangt allzeit eine Nachbearbeitung, wenn ich den Eintrag zunächst für Die Kritiker vorbereite, weil ich da am Anfang und Ende jeden Gequassels einen BR-Tag einfüge – für die Optik.

Und warum das? weil MacJournal des Bloggingsystem von Blogg.de nicht unterstützt, bzw. vice versa: Blogg.des System nicht praktikabel dafür ist.

Sei es drum: es geht.

Drei Männer mit Hund

April 27, 2006

Die letzte Übersetzung von Drei Männer im Boot von Jerome K. Jerome stammt aus dem Hause Haffmans und ist derzeit als Einzige auf dem Markt zu haben. Zu unrecht.

Denn trotz des Anspruchs von Gerd Haffmans, »wir machen das, wenn wir es besser können als die andern«, vermag ich nicht zu erkennen, dass die Übersetzung von Arndt Kösling besser ist als frühere. Sie ist nur eine Variante, die für meine Begriffe zu modern geworden ist. Allzuviele lose Begriffe werden genutzt. Die Diktion ist brüchig. Man kann das kaum vorlesen – und vorlesen sollte man so ein Buch bei Gelegenheit. Die Übersetzung hat keine Melodie und auch ihre Fehler. Ich verweise immer wieder gerne auf den idiotischen Tennisarm, in den Housemaids Knee umgedichtet wurde. Nee, das eine hat mit dem andern aber auch gar nichts gemein.

Sie scheint mir ein Kind der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Aber so ist das mit Übersetzungen, sie sind immer nur Zeitzeugen. Doch das ist zugleich ihr Vorteil: Originale gibt es nur einmal. England hat eben nur einen Shakespeare (nun ja, es scheint den auch in zahlreichen kleineren Varianten zu geben), doch wir bekommen alle Zig Jahre eine Neue Übersetzung der Tragödien und Komödien Shakespeares. Was für ein Glück.

Da die Piper-Ausgabe die zur Zeit einzige Übersetzung ist, die man von 3 Männer im Boot bekommt, sei sie den Lesern empfohlen, die wirklich gute Frühlingsliteratur suchen und mit dem für nicht versierte Englischsprachler fraglos schwer lesbaren Originaltext (das ist so bei humoristischen Texten) nicht zurecht zu kommen hoffen dürfen. – Äh, ja.

Jerome K. Jerome
3 Männer im Boot
… ganz zu schweigen vom Hund

7.° München 2005
Piper