Judge right

Wer irgend beruflich mit der Justiz zu tun hat, weiss, dass vielen Richtern der Job zu wenig oder gar zu dröge ist. Deshalb machen sie sich gerne einen Spaß – nicht zuletzt aus und in ihren Urteilen.

Die NJW (Neue Juristische Wochenschrift) beispielsweise bring jedes Jahr mindestens eine literarische Ausgabe. In der werden Autoren gewürdigt, die Juristen waren, oder Romane mit juristischem Einschlag behandelt, und jede Menge Urteile über literarische Werke werden besprochen. Hin und wieder findet man auch literarische Urteile. Richter sind Dichter (bestenfalls).

Ein der zuletzt bekannt gewordenen Späße ist das Urteil im Streit um die Rechtsverletzung durch den Dan Brown Roman The Da Vinci Code. Ich schließe mich dem Eintrag Konstantins an, der hier meine Quelle ist:

Das Buch hat mich nie interessiert, der hype darum schon gar nicht. Aber dass der Richter in seine Urteilsbegruendung einen eigenen code eingebaut hat, ist schlicht und ergreifend brilliant.

Also: wer knackt den Judge Smith Code.

Hier die Meldung von BBC und da das Urteil mit dem Code. (Hint: es sind wohl die kursiven Buchstaben.)

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