Archive for Juni 2006

Robert Gernhard ist tot

Juni 30, 2006

Robert Gernhard ist heute verstorben.

Die Nachricht erschüttert. – Warum?

Mein Körper ist so unsozial.
Ich rede, er bleibt stumm.
Ich leb ein Leben lang für ihn.
Er bringt mich langsam um.

RIP

Via spreeblick.

Kaufen und Lesen

Juni 30, 2006

Ich bin die Tage wieder einmal an Michael Erlhoff erinnert worden. Vor ein paar Tagen kamen zwei Meldung zur Lage der Domain in Deutschland: Denic teilte mit, endlich sei die 10-millionste Domain registriert. Das war am Montag. Gleich am Dienstag zog Sedo, die Domainbörse mit reichlich Parkplatz, nach und erklärte, lediglich 55 % aller .de-Domains werden auch wirklich genutzt. Der Rest steht zum Verkauf und ist geparkt.

Also erinnerte ich mich an das wundervolle Essay Nutzen statt Besitzen von Michael Erlhoff, das 1995 bei Steidl erschienen war. Erlhoff entfaltet in diesem Essay, das von Design handelt und diesen begrüßenswerter Weise sehr sehr sehr weit fasst, dass Besitzen eigentlich destruktiv wirkt. Die Dinge zu nutzen sei richtig. – Schön.

Mich also dessen erinnernd, schaute ich mal bei Amazon. Und siehe: im Mai ist eine schöne Kompilation zum 65 Geburtstag von Michael Erlhoff veröffentlicht:

Michael Erlhoff & Friends
TXT & IMG
herausgegeben von Ute Brandes
Birkhäuser: Basel Boston Berlin
320 Seiten

Das Buch versammelt Texte, Bilder und Kollagen von Erloff und seinen Freunden. Es ist ein schönes inspirierendes Buch für jeden Ort. Das Format (11 cm x 17,8 cm x 2,2 cm) ist ideal, es überall hin mitzunehmen und in kleinen Wartepausen einen Haps davon zu naschen.

Bei einigen Erloff-Texten ist das freilich nicht immer einfach, denn man braucht etwas Ruhe, um zu begreifen, warum die Moderne, wie sie allenthalben verstanden wird, eigentlich gar nicht so recht modern ist. Bestechend auch die nochmalige Überprüfung der Idee vom Nutzen statt Besitzen unter dem Titel Kaufen macht Spaß, Besitzen frustriert:

Kaufen nämlich bereitet tatsächlich viel mehr Vergnügen als der Besitz, der letztlich – nehmen wir teilweise Nahrungsmittel davon aus – immer Sorgenfalten produziert. […] Denn es ist nicht der Kummer um das dahingeschmolzene Geld, vielmehr sind es Ängste, die stets mit dem Besitz einhergehen. […]

Nein, das Besitzen deprimiert und enttäuscht (schon wieder sieht man einen Kratzer am Auto oder auf dem Tisch, oder ständig muss der Computer-Fachmann bemüht werden, das Gerät endlich richtig einzustellen).

Hinzu kommen die Schwierigkeiten, die mit der Instandhaltung und der Entsorgung einhergehen. Kaufen, so Erlhoff, dient unter anderem der Kompensation von Frustration, der – vermeintlichen – Befriedigung von Sehnsüchten, aber auch der Kommunikation, die wir alle gerne pflegen. Und, eines der schlagensten Argument: gekauft wird, weil wir uns genieren, ein einmal betretenes Geschäft zu verlassen, ohne gekauft zu haben, aus Rücksicht vor dem Anbieter und den freundlichen Mitarbeitern.

Aber gleichwohl: Das Buch darf man ruhig kaufen und nutzen, sprich lesen. Danach kann man es ja weiterreichen.

[UpDate]
Ach ja, beinahe vergessen: Der Knalleffekt zum Thema Kaufen. Erloff meint, man müsse dahin kommen, dass nur noch für den Akt des Kaufen bezahlt werde, nicht für einen Gegenstand, den man dann auch nicht besitzt. Der Preis richtete sich nach dem jeweilgen Einkommen, womit man viele überschuldete Haushalte wieder ins Lot brächte.

Ja, so könnte es gehen.

Mehr zu CP Notebook 2.1

Juni 23, 2006

Ein bisschen mehr Praxis legt es an den Tag:

Circus Ponies Notebook hat mittlerweile auch eine Tabellenfunktion. Die ist aber noch nicht von der Qualität wie man Sie von Jayson Adams erwarten darf. Sie zickt rum. Nicht die einzelnen Zellen in der Tabelle werden mit Apfel—A markiert, sondern alle Zellen innerhalb der Tabelle. Zudem verändert sich die Zeilenlänge, sobald man mit dem Curser hineinklickt; und diese Veränderung bleibt unter Umständen stehen, wenn man mal in eine Zelle unterhalb Zelle mit der Tabelle geht und dann zurück in die Tabelle klickt, so dass wir ein schönes Mischmasch von sich überlagernden Typen haben.

Aber die Funktion ist durchaus brauchbar und nicht wirklich schlechter als in MacJournal oder Journler.

Zwischendurch braucht Notebook gewisse Denkpausen. Dann passiert nichts. Auch Autosave agiert dann nicht. Alles schweigt. Solche Auszeiten kannte ich bis dato nicht. Sie kommen auch nicht von Quicksilver, dass seinen Datenstatus gerade mal erneuert, denn das läuft hier schon länger und es kam nicht zu solchen Zwangspausen bei Notebook. Die Zwangspausen treten auf, wenn man sie Synchronisation mit iCal eingestellt hat. Im Nutzerforum zu Notebook wird der Fall bereits verhandelt. Also gilt: Die Synchronisation mit iCal (Sync Action Items to iCal) unter dem Menüpunkt Page abschalten. – Dann läuft wieder alles wie geschmiert, nur das GTD läuft dann eben nicht über iCal.

Nichtsdestotrotz: Eines der großartigen Programme für den Mac, mit denen man sich und die eigenen Aufgaben sortiert – und mehr.

GTD mit OmniOutliner Pro

Juni 22, 2006

Ich habe mich immer davor gedrückt, den OmniOutliner zu testen. Er liegt zwar aus früheren MacOSX-Zeiten noch immer in der Version 2.2.6 (aus dem Jahre 2003) herum. Ein paar mal schaute ich ihn mir auch an. Aber wir sind keine Freunde geworden.

Mittlerweile liegt das Werkzeug in der Version 3.6 und zusätzlich als Pro vor. Die Omni Group, die einige nette Software herstellt, setzt daran, den OmniOutliner konkurrenzfähig zu halten. Und das Tool ist konkurrenzfähig. Aber nach einigen Gesichtspunkten scheint es etwas überpreist zu sein.

Die Standards, die man von einem Outliner erwarten kann, findet man in der Jedermann-Variante der Software, wenn auch mit gewissen Abstrichen. Gleichwohl kostet sie US$ 40,–. Hier muss man einfach sehen, welche Form des Outliners einem besser liegt und ob die jeweilige Software die eigenen Anforderungen an die gewünschte Funktionalität erfüllt. Die Pro-Variante des OmniOutliner bietet einige zusätzliche clevere Features, kostet dafür aber auch gleich knapp US$ 70,–. Doch OmniOutliner Pro birgt besondere Reize. Nicht nur, das man seine Sachen damit regeln kann, man kann sie sogar noch besser damit regeln; und man kann darin auch rechnen.

Die Berechnungsfunktion allein könnte für einige Nutzer bereits den Preis für die Pro-Version rechtfertigen. Mir ist kein anderer Outliner bekannt, der das bewerkstelligen kann. Aber es gibt einen weiteren wichtigen Grund:

Wer ernsthaftes GTD nach David Allen praktiziert, kommt an der Software in der Pro-Version nicht vorbei. Denn seit geraumer Zeit gibt es von Ethan J. A. Schoonover das kostenlose PlugIn Kinkless Getting Things Done, kurz kGTD, das David Allens GTD einwandfrei in OmniOutliner Pro integriert.

Wie das im Einzelnen funktioniert, zeigt Ethan in einem Tutorial Video, das zwingend anzuschauen ist, um das kGTD überhaupt in die Gänge zu bringen. Aber wenn man sich das zwei mal angesehen hat, sollte es wie geschmiert laufen mit dem kGTD.

Darüber hinaus kann OmniOutliner das erwartbare: Es ist ein 3-Fenster Outliner mit hervorragenden Formatierungsfunktionen (die zukünftig von größerem Gewicht sein werden, wie Ted Goranson in einem seiner letzten Aufsätze gedanklich unter anderem am Beispiel des OmniOutliner durchspielte), er kann zahlreiche Formate handhaben, bietet Spalten und eine gute Suchfunktion.

Die Details lassen sich über einen Inspektor einstellen, den ich nicht gerade für übersichtlich erachte. Aber generell habe ich an solchen Paletten keine echte Freude. Auch das ist Geschmacksache und an der kommt man bei den meisten Outlinern leider nicht vorbei.

Freilich muss man sich auch klar darüber sein, was OmniOutliner nicht kann: Bloggen ist damit nicht möglich. Eine zusätzliche Ansicht gibt es nicht. Es gibt keine Etiketten und keine Markerfunktion (was sich freilich mit der Formatierungsfunktion ausgleichen lassen sollte), keine vernünftige iApp-Anbindung (die aber im Hinblick auf iCal durch kGTD via Applescript hergestellt wird) und weiteres mehr weniger, das andere Outliner, die günstiger sind, eben so mitbringen.

Doch bis zum 30 Juni 2006 gibt es einen weiteren Grund, sein GTD auf kGTD umzustellen (und das kGTD ist wirklich großartig): Über Merlin Manns 43Folders bekommt man den OmniOutliner um 25% günstiger. Das ist ein Angebot, wer will das ausschlagen?

Via Mac Professionell.

[UpDate]
OminOutliner 3.5 wird mit jedem MacBook und MacBookPro ausgeliefert. Diese Lizenzen lassen sich günstig auf OmniOutliner Pro updaten, bis 30.06. ebenfalls mit 25 % Rabatt über 43 Folders.

NB: Ich hab mich bisher gleichwohl noch nicht überreden lassen. Es läuft doch alles ganz gut – soweit. Obwohl: ich könnte auch meine alte Version updaten und alles würde noch günstiger.

Verpeilen

Juni 22, 2006

… oder auch Getting Things Done (GTD) mit der Keule auf direktem Wege.

Nein, eigentlich wissen wir’s doch alle. Aber manchmal muss man sich das wieder mal sagen lassen. Und wenn es so deutlich ist wie bei su-shee.de, dann bin ich der letzte, der sich wehrt.:

Verpeilen und Konjunktivitis sind enge Freunde. “Müsste man mal.” “Sollte ich heute machen.” “Ich muss endlich xy erledigen.” “Ich habe verschlafen.” “Ich habs vergessen.” Wenn solche Sätze bestimmend für dein Leben sind, könnte es sein, dass du willkommen im engeren Kreis der Verpeiler bist.

Fragt sich nur noch, ob ich es mit diesem Eintrag mal wieder verpeilt habe, an meinen eigentlichen Projekten zu arbeiten.

Via einem Spreeblickkommentar. Danke dafür.

Verhältnisse

Juni 22, 2006

Größen=Verhältnisse.

Der Mensch besteht ja aus Wasser. Und ein bißchen Protein und Fett. Alles andere sind Nebensächlichkeiten – auf die es allerdings ankommt.

Schaut man sich das Dings, den Apparat (i. e. der menschliche Körper) genauer an, bleibt eigentlich nix davon übrig. Denn der ganze Mist sind einige Milliarden Atome, die ein wenig verklumpt sind. Und Atome … Nix, das nackte Nichts – wie das Exempel auf Phrenopolis zu veranschaulichen versucht.

Wasserstoff dient hier als Maßstab. Dessen Atom setzt sich auch aus Protonen und Elektronen zusammen.

In der Veranschaulichung auf dem Bildschirm hat das Proton den Durchmesser von 1.000 Pixeln.


Das blaue Etwas ist ein Ausschnitt vom Proton

Und warum? Weil man ein ganzes Pixel braucht, um das Elektron im richtigen Größenverhältnis darzustellen:

Alles nicht wirklich schlimm, oder? – Doch. Denn die beiden: Proton und Elektron dieses einen Wasserstoffatoms liegen ca. 14 km auseinander!

Wer die 14 km scrollen will, kann das hier tun.

Via intern.de.

CP Notebook 2.1 revisited

Juni 21, 2006

So. D. h.: nach anfänglichen Schwierigkeiten, die ich wegen des Übermaßes an Ungedult hatte (bis die Riesendateien, die ich hier bearbeite in das neue, aber nur leicht veränderte Datenformat übertragen sind, dauert einfach – darum ging nix; davon aber abgesehen gibt es aber bereits ein erstes Update: die aktuelle Version heisst 2.0v246) – ähem, weiter im Text – nun also der erste und auch gleich der zweite Eindruck der neuen Version von Circus Ponies Notebook 2.1.

Ja, gefühlt läuft es schneller. Man merkt’s beispielsweise beim Verschieben von Zellen auf einer Seite mit vielen—vielen Zellen. Für meinen Geschmack nach wie vor zu langsam ist der Sprung auf den Inhaltsüberblick. Das dauert und dauert, bis sich die Seite aufbaut. Ein Schwupp wäre schneller, es nimmt aber einige Sekunden, wenn wohl auch ein paar weniger als zuvor.

Doch wenden wir uns einigen Neuerungen zu:

Wir haben ein neues Seitenformat. Neben der Outlining- und der Writers-Page (und der anderen Standardseiten) gibt es nun auch die Cornell Note-taking System Page, die dem von der Cornell-School initiierten Notiznahme (der Begriff ist jetzt frisch entwickelt dafür) nachempfunden ist. Die Notizblockseite ist in drei Felder eingeteilt (neben den möglichen Spalten für Datum, Keywords und den ganzen Kram).

Man hat eine rechte Spalte für Notizen. Die linke Spalte ist für Stichwörter vorgesehen. Und in das untere Feld kommt eine Zusammenfassung dessen, was was man notiert hat. – Ein für mich notwendiges Anwendungsfeld muss ich noch finden, aber es macht was her. Freilich vermisst man die frei-schwebende Zuordnung eines Stichworts auf der Cue-(der linken) Seite; man kann da auch nur gradlinig von oben nach unten schreiben. Und wird der Zweck nicht bereits durch eine normale Outlineseite (vielleicht sogar besser) erfüllt?

Weiter findet man nun zwei Template-Funktionen. Einerseits kommt mit Notebook 2.1 eine ganze Reihe von vorgefertigten Notebookformularen, die man über die Ablage unter »new from starting-point« abrufen kann. Darunter findet man von allgemeinen Aufgaben wie die Organisation von To Dos und normaler Notizbuchfunktion, über professionelle Arbeiten wie Projektmanagement und Lehrtätigkeiten, bis hin zu Buchprojekten vorgefertigte Notebooks.

Darüber hinaus kann man die Sechs unterschiedlichen Standardseiten nun übersichtlicher regulieren – über den Inspector. Die Seiten können aber nicht mit vorgefertigten Informationen (bestimmten Zellen, Symbolen, Suchbegriffen) selbst verändert werden. Das aber wäre eine vernünftigere Lösung.

Die versprochene Anpassung der Größe von Notizbüchern beim Wechsel zwischen unterschiedlichen Displays wird leider nicht eingelöst. Zieht man ein großformatiges Notebook auf ein kleines Display, wird die Größe angepasst, zieht man es zurück, bleibt das Format des Notebooks klein und entfaltet sich nicht auf das Maß, dass es zuvor hatte.

Im Ganzen ist das UpDate gelungen. Es fehlen noch zahlreiche kleine Features, die das Arbeiten weiter vereinfachen und beschleunigen würden, wie mehrere Ansichten eines Dokuments oder die Möglichkeit, Seiten über das Kontextmenü (ctrl + Mausklick) zu verschieben. Doch alles in allem hat sich wieder ein wenig getan, und da das UpDate kostenfrei ist, nimmt man es gerne mit.

GTD mit Journler 2.0

Juni 20, 2006

Journler ist nun – nach kurzer Beta-Phase – in der Version 2.0 erhältlich und steht Tiger-Ready zum download zur Verfügung.

Schon früher haben wir wiederholt auf die kleine Journal-Applikation aufmerksam gemacht und uns positiv geäußert. Nun, so scheint es, führt kein Weg mehr an diesem Werkzeug vorbei.

Der Look ist jetzt Tiger-konform. Die Oberfläche ist aus meiner Sicht übersichtlicher geworden. Neueste Features sind, neben der Spotlight-Integration, die bereits etwas früher Einzug gehalten hat, die Übernahme von .pdf-Daten (neben all den anderen Dateiformaten aus den iApps) und eine integrierte Browserfunktion eine der wichtigsten Funktionen überhaupt: Journler verfügt jetzt über ein Subfoldersystem. So entsteht, aus meiner Sicht Übersicht, sobald sich Daten häufen. Auch der Umgang mit Tabs wurde verbessert, die sind jetzt unmittelbar unterhalb des Toolbars angebracht. Das wirkt aufgeräumter, reicht gleichwohl nicht recht an die Übersicht bei MacJournal heran – jedenfalls hinsichtlich des Tabbings. Doch bietet Journler von jeher eine 3-Fenster-Optik (wie MacJournal, Mori, Hogbay Notebook und DEVONthink Pro), die nun mit der neuen Bedieneroberfläche einfach besser geworden ist.

Die Version 2.0 hat ein leicht anderes Datenformat und verspricht dadurch einen Geschwindigkeitszuwachs, den ich an dieser Stelle nicht beurteilen kann, weil ich keinen Vergleich habe. Was bleibt ist folgendes: Journler ist übersichtlich, kompatibel mit den iApps (iLife, Mail, iTunes, Adressbuch), liest zahlreiche Formate, hat ein Keyword-System und kann mit der integrierten Filterfunktion im Grunde Smartfolders in Smartfolders generieren. Es gibt Columns (mit Label, Flaggen, Keywords, Kategorien u.a.), Wiki-Funktionalität, Tabellen, Checkboxen (innerhalb der Einträge), Video- und Tonaufnahme- sowie Bloggerfunktionen und vieles mehr. In nuce: mit Journler kann man sein komplettes Getting Things Done bewältigen – und vieles andere mehr.

Das wirkliche Wunder von Journler bleibt allerdings, dass Philip Dow nach wie vor kein Geld für dieses erstaunliche Programm nimmt und auf die Liebe der Nutzer vertraut, die gerne eine Spende geben können, was bei der Leistung dieses Progammes allemal empfohlen werden kann (um nachts wegen fehlendem schlechten Gewissen noch schlafen zu können). – Dieser Software gebührt die höchste Punktzahl.

Danke an das Lapidarium 42, das mich auf dem Laufenden hält.

MI mal wieder

Juni 20, 2006

Johnny wird in seinem offenen Brief an Musikschaffende wieder recht deutlich. Und jetzt bitte alle den Refrain mitbloggen!

Sie, die Musikschaffenden, werden, das ist meine feste Überzeugung, seit längerer Zeit extrem schlecht vertreten. Bitte tun sie etwas dagegen. Dankeschön.

Opfer

Juni 19, 2006

Bei Spreeblick läuft gerade eine Diskussion um klebrige Sprache, da nimmt es nicht Wunder, wenn man, mit dem Fahrrad unterwegs und sprachgeschärftem Ohr, Menschen am Straßenrand hört (na, wenn man an der Ampel steht und auf grün wartet) und eine brasilshirttragende Jungdame zu ihren Begleiterinnen und Begleitern auf der Suche nach dem richtigen Bus also vernimmt:

Die 106 fährt von da drüben, IHR OPFER!

Upps!

Opfer anstelle von, nun, sagen wir: Idioten? – Du lieber Sprachgebrauch, bitte verhindere diesen Artikulationsmüll. Aber es ist wohl schon zu spät.