GTD mit Journler 2.0

Journler ist nun – nach kurzer Beta-Phase – in der Version 2.0 erhältlich und steht Tiger-Ready zum download zur Verfügung.

Schon früher haben wir wiederholt auf die kleine Journal-Applikation aufmerksam gemacht und uns positiv geäußert. Nun, so scheint es, führt kein Weg mehr an diesem Werkzeug vorbei.

Der Look ist jetzt Tiger-konform. Die Oberfläche ist aus meiner Sicht übersichtlicher geworden. Neueste Features sind, neben der Spotlight-Integration, die bereits etwas früher Einzug gehalten hat, die Übernahme von .pdf-Daten (neben all den anderen Dateiformaten aus den iApps) und eine integrierte Browserfunktion eine der wichtigsten Funktionen überhaupt: Journler verfügt jetzt über ein Subfoldersystem. So entsteht, aus meiner Sicht Übersicht, sobald sich Daten häufen. Auch der Umgang mit Tabs wurde verbessert, die sind jetzt unmittelbar unterhalb des Toolbars angebracht. Das wirkt aufgeräumter, reicht gleichwohl nicht recht an die Übersicht bei MacJournal heran – jedenfalls hinsichtlich des Tabbings. Doch bietet Journler von jeher eine 3-Fenster-Optik (wie MacJournal, Mori, Hogbay Notebook und DEVONthink Pro), die nun mit der neuen Bedieneroberfläche einfach besser geworden ist.

Die Version 2.0 hat ein leicht anderes Datenformat und verspricht dadurch einen Geschwindigkeitszuwachs, den ich an dieser Stelle nicht beurteilen kann, weil ich keinen Vergleich habe. Was bleibt ist folgendes: Journler ist übersichtlich, kompatibel mit den iApps (iLife, Mail, iTunes, Adressbuch), liest zahlreiche Formate, hat ein Keyword-System und kann mit der integrierten Filterfunktion im Grunde Smartfolders in Smartfolders generieren. Es gibt Columns (mit Label, Flaggen, Keywords, Kategorien u.a.), Wiki-Funktionalität, Tabellen, Checkboxen (innerhalb der Einträge), Video- und Tonaufnahme- sowie Bloggerfunktionen und vieles mehr. In nuce: mit Journler kann man sein komplettes Getting Things Done bewältigen – und vieles andere mehr.

Das wirkliche Wunder von Journler bleibt allerdings, dass Philip Dow nach wie vor kein Geld für dieses erstaunliche Programm nimmt und auf die Liebe der Nutzer vertraut, die gerne eine Spende geben können, was bei der Leistung dieses Progammes allemal empfohlen werden kann (um nachts wegen fehlendem schlechten Gewissen noch schlafen zu können). – Dieser Software gebührt die höchste Punktzahl.

Danke an das Lapidarium 42, das mich auf dem Laufenden hält.

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Eine Antwort to “GTD mit Journler 2.0”

  1. whitehotaru Says:

    Ich kann mich der Kritik nur anschließen. Ich verwalte seit diesem Semester auch meine Seminarnachbereitungen an der Uni damit. Das spart die Ordnerberge an Papierkram und ich kann gleich in Hausarbeiten kopieren.

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