CP Notebook 2.1 revisited

So. D. h.: nach anfänglichen Schwierigkeiten, die ich wegen des Übermaßes an Ungedult hatte (bis die Riesendateien, die ich hier bearbeite in das neue, aber nur leicht veränderte Datenformat übertragen sind, dauert einfach – darum ging nix; davon aber abgesehen gibt es aber bereits ein erstes Update: die aktuelle Version heisst 2.0v246) – ähem, weiter im Text – nun also der erste und auch gleich der zweite Eindruck der neuen Version von Circus Ponies Notebook 2.1.

Ja, gefühlt läuft es schneller. Man merkt’s beispielsweise beim Verschieben von Zellen auf einer Seite mit vielen—vielen Zellen. Für meinen Geschmack nach wie vor zu langsam ist der Sprung auf den Inhaltsüberblick. Das dauert und dauert, bis sich die Seite aufbaut. Ein Schwupp wäre schneller, es nimmt aber einige Sekunden, wenn wohl auch ein paar weniger als zuvor.

Doch wenden wir uns einigen Neuerungen zu:

Wir haben ein neues Seitenformat. Neben der Outlining- und der Writers-Page (und der anderen Standardseiten) gibt es nun auch die Cornell Note-taking System Page, die dem von der Cornell-School initiierten Notiznahme (der Begriff ist jetzt frisch entwickelt dafür) nachempfunden ist. Die Notizblockseite ist in drei Felder eingeteilt (neben den möglichen Spalten für Datum, Keywords und den ganzen Kram).

Man hat eine rechte Spalte für Notizen. Die linke Spalte ist für Stichwörter vorgesehen. Und in das untere Feld kommt eine Zusammenfassung dessen, was was man notiert hat. – Ein für mich notwendiges Anwendungsfeld muss ich noch finden, aber es macht was her. Freilich vermisst man die frei-schwebende Zuordnung eines Stichworts auf der Cue-(der linken) Seite; man kann da auch nur gradlinig von oben nach unten schreiben. Und wird der Zweck nicht bereits durch eine normale Outlineseite (vielleicht sogar besser) erfüllt?

Weiter findet man nun zwei Template-Funktionen. Einerseits kommt mit Notebook 2.1 eine ganze Reihe von vorgefertigten Notebookformularen, die man über die Ablage unter »new from starting-point« abrufen kann. Darunter findet man von allgemeinen Aufgaben wie die Organisation von To Dos und normaler Notizbuchfunktion, über professionelle Arbeiten wie Projektmanagement und Lehrtätigkeiten, bis hin zu Buchprojekten vorgefertigte Notebooks.

Darüber hinaus kann man die Sechs unterschiedlichen Standardseiten nun übersichtlicher regulieren – über den Inspector. Die Seiten können aber nicht mit vorgefertigten Informationen (bestimmten Zellen, Symbolen, Suchbegriffen) selbst verändert werden. Das aber wäre eine vernünftigere Lösung.

Die versprochene Anpassung der Größe von Notizbüchern beim Wechsel zwischen unterschiedlichen Displays wird leider nicht eingelöst. Zieht man ein großformatiges Notebook auf ein kleines Display, wird die Größe angepasst, zieht man es zurück, bleibt das Format des Notebooks klein und entfaltet sich nicht auf das Maß, dass es zuvor hatte.

Im Ganzen ist das UpDate gelungen. Es fehlen noch zahlreiche kleine Features, die das Arbeiten weiter vereinfachen und beschleunigen würden, wie mehrere Ansichten eines Dokuments oder die Möglichkeit, Seiten über das Kontextmenü (ctrl + Mausklick) zu verschieben. Doch alles in allem hat sich wieder ein wenig getan, und da das UpDate kostenfrei ist, nimmt man es gerne mit.

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