Werkzeuge: Lamy Pico

Der kleine faltbare Taschenkuli von Lamy heisst Pico.

Das nicht gerade günstige Stück ist klein und clever.

Dieser Kuli, den es in verschiedenen Farben gibt, lässt sich bestens in der Hosentasche verstauen und ist immer parat. In eingefahrenem Zustand misst er gerade mal 9,3 cm. Drückt man auf das etwas schmalere Ende, fährt vorne die Miene aus. Lässt man dann hinten los, fährt der Schaft nach hinten aus und bringt den Stift auf eine Länge von 12,3 cm.


Planlos fotomontiert in gefaltetem und entfaltetem Zustand vor einem
Berlinale Journalisten Moleskine, auf einem Cambridge Legal Pad.
Ist das nun hedonisierend?

In ausgefahrener Position liegt der Schaft dann angenehme in der Handkuhle zwischen Daumen und Zeigefinger. Doch der Griff ist für meine Hand zu dick und er weist keine besondere Griffzone auf. Letzteres kann natürlich auch ein Vorteil sein, in diesem Fall aber wegen der Dicke nicht. Da hilft auch nicht das griffige Obermaterial.

Die serienmäßige Miene selbst ist auch nicht so ganz schreibfreudig. Der Ball rollt nicht geschmeidig genug. Vielleicht muss man da eine breitere Miene nutzen. Die Kapazität der Miene scheint recht ordentlich, obwohl sie sehr kurz ist (und sein muss); sie ist umso breiter.

Nichtsdestotrotz: Der Pico ist immer im Einsatz (neben zahlreichen anderen Schreibwerkzeugen). Der Stift ist eben clever konstruiert und bereitet Freude.

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