WEB 2.0

oder die Sache mit dem Kugelschreiber:

14. Juli 2006
In der Columbia-Halle in Berlin findet die „Deaf con 2.0“ statt, dort dozieren die Gründer von Kugelschreibrr.com im Wechsel mit McKinsey-Beratern und Cheftechnikern von der Deutschen Telekom über „Wisdom of the masses“, „Push 2.0“ und „Disruptive Technologien“. Auf dem abendlichen Get together steckt man sich Salzstangen die Ohren und lauscht von Till Brönner gesampelten Retromixes von „Lets stick to gether“.

[…]

Gottseidank ist es soweit nicht gekommen. Denn gerade als Hartmut Harmsen sich zu langweilen begann, zog eine schöne weiße Cumuluswolke an seinem Fenster vorbei. Hartmut betrachtete diese Wolke und ließ seine Gedanken schweifen. Unter seinem müßigen Blick verwandelte sich die Wolke ganz langsam in ein schneeweißes, etwas ausgefranstes Schaf, das am Himmel andere kleine Wolken abzugrasen schien. Durch die über dem freien Feld aufsteigende warme Luft verformte sich das Schaf erst in einen riesigen Blumenkohl, dann in das Profil von Hartmuts Großmutter. Da fiel Hartmut ein, dass er seine Oma mal wieder besuchen könnte, statt ihr immer nur Emails zu schicken. Er schaltete den Computer aus, packte seinen MP3-Player ein und machte sich auf den Weg.

Die ganze Geschichte von Erich Klepptenberger ist auf Telepolis nachzulesen.

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