Etliche Marsprojekte

Lieber Herr Eschbach,

was Sie nicht interessieren dürfte: ich war im Urlaub. Kommt vor, machen viele und das für etliche Wochen mit zum Teil etlichen Büchern, die sie zum Lesen mitnehmen.

Ich hatte nur zwei Bücher dabei (sind das schon etliche? oder noch?). Beim Besuch einer Buchhandlung habe ich mir allerdings etliche (oder waren’s nur ein paar oder was?) Bücher gekauft. Zwei davon von Ihnen, also solche, die Sie geschrieben haben.

Es handelte sich um die Fortführung des Marsprojekts. Den ersten Band hatte ich bereits vor etlichen bzw. einigen Jahren schnell gelesen. Dabei ist mir nichts weiter aufgefallen. Ich war vielleicht noch gar nicht sensibilisiert. Jetzt aber scheine ich es zu sein. Denn in den beiden Folgebänden Die Blauen Türme und Die gläsernen Höhlen sind Sie dem Irrglauben verfallen, mit dem Begriff »etliche« irgend etwas sinnvolles auszudrücken.

Herr Eschbach, es nervt. Ich weiss nicht was Sie meinen, wenn Sie »etliche« schreiben. Dieser Begriff ist entwertet und sinnlos geworden, weil er in der Gegenwart falsch angewendet wird.

Bitte unterlassen Sie es fürderhin, den Begriff »etliche« in Ihren Büchern zu nutzen, oder erklären Sie uns vorher, was Sie damit meinen.

Davon abgesehen, war die Lektüre wieder ausgesprochen amüsant und spannend.

Ihr ergebener Leser

Und die Ausstattung der Bücher, die bei Arena erscheinen, ist hervorragend. Zu einem Preis von knapp € 15,– gibt’s Fadenheftung und Lesebändchen.

Andreas Eschbach
Die Blauen Türme
Würzburg 2005, 318 Seiten

Die Gläsernen Höhlen
Würzburg 2006, 324 Seiten

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