Noguchi Ordnersystem

Die Anwendung von Ordnersystemen ist individuell. Aber Ordnersystemen und Ordnungssysteme sind zunächst einmal sehr allgemein. Und darum kann sie auch jeder anwenden. Welches man nutzt, ist die persönliche Komponente.

Ich stieß jetzt auf das Noguchi Ordnersystem, das sich selbst ordnend ist.

Man nimmt Kuverts für DINA4-Papiere, schneidet die Verschlusslasche und ein wenig mehr ab, beschriftet das Kuvert am Rand der Längsseite (mit Titel und Datum z. B.), labelt dort gegebenenfalls mit farbigem Tape oder Markern und steckt das Projektpapier hinein. Dann stellt man das gefüllte Kuvert aufrecht ins Regal: und zwar von Links zu den anderen. Jedes benutzte Kuvert wird immer ganz Link als letztes zu den anderen zurückgesteckt. Die Positionen der Kuverts ändern sich also ständig. Das zuletzt benutzte steht immer ganz links. Das am seltensten benutzte ganz rechts. Hey, das ist nicht Pflicht: wer will, kann das natürlich auch anders herum handhaben und immer von rechts auffüllen, dann muss er nur die Beschriftung auf die Vorderseite der Kuverts setzen.

Stellt sich heraus, dass die weiter rechts stehenden Kuverts gar nicht mehr gezogen werden, kann man sie aussortieren und in Kisten verwahren oder gleich in den Müll werfen.

Wenn ich jetzt wüsste, wofür ich das nutzen soll. Aber schön ist die Idee schon.

Info via inpcblog.

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