Gute Nacht

Rolf weist mich auf ein neues Getting Things Done Tool hin, auf das er beim Macprofessionell gestoßen ist:

Midnight Inbox. Äh, ja. Bzw.: Nein.

Reden wir nicht vom Design (Holzverzierungen an meiner MacOS-Software brauche ich nicht). Rolf hat mich gleich darauf hingewiesen, dass das Programm leicht abschmiert. So kann das im Betazustand schon mal sein. Bei mir war die Display-Darstellung nicht fehlerfrei.

Doch was wirklich problematisch scheint: Das Tool ist speziell auf GTD getrimmt. Genau das soll es schaffen, wie aus dem Buch von David Allen. Und das Ordnungssystem gibt das auch so vor. Doch bei der Umsetzung hapert es. Einfach Dokumente, die sich auf dem Desktop befinden in die Inbox legen (drag and drop) funktioniert nicht (jedenfalls nicht bei mir). Eine automatische Zuweisung auf den Smartordner »Desktop« in der Inbox erfolgt ebenfalls nicht. – Ich bin nicht recht durchgestiegen, und die fehlerhafte Darstellung nahm mir jede Lust, es weiter zu probieren und zu begreifen.

Dabei muss man sagen, was der Developer da in kurzer Zeit erreicht hat ist nicht übel. Hans Hansen ist seit seinem 14. Lebensjahr (1985 war das) Macfreund. Aber erst Ende vergangenen Jahres begann er, sich in Objekt C und Cocoa einzuarbeiten. Im Februar diesen Jahres präsentierte er dann erste Bilder von »Midnight Inbox«.

Am 30. September will er mit der ersten offiziellen Version auf den Markt. US$ 35,– soll das Programm dann kosten. Es tritt in direkte Konkurrenz zu kOmniOutliner, bei dem zwar das kGTD nichts kostet, aber eben OmniOutlinerPro – und zwar deutlich mehr als »Inbox«.

Wir werden das weiter beobachten und berichten.

Advertisements

%d Bloggern gefällt das: