Archive for November 2006

The Hughtrain Zwo (ohne Null)

November 23, 2006

Hugh MacLeod hat es nach einer Ankündigung vor einigen Wochen wahr gemacht. Der zweite Hughtrain ist da, das Manifest zur kreativen Arbeit und dem Markt dank Internet.

1. The market for something to believe in is infinite.

We are here to find meaning. We are here to help other people do the same. Everything else is secondary. We humans want to believe in our own species. And we want people, companies and products in our lives that make it easier to do so. That is human nature.

2. The most important word in marketing is “complicity”.

It’s not enough for the customer to love your product. They have to love your process as well.

[…]

Hugh hat sein »Manifest« von ca. 4.500 auf 418 Wörter eingebrutzelt.

Für einige Geschmäcker wird er wahrscheinlich zu sehr 2.0 sein. Aber Bedenkenswertes bietet er allemal.

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GTD in der Praxis

November 23, 2006

Der Macoholic zeigt, wie es gehen kann:

Muss das bei mir mal wieder checken und überdenken, GTD schlug voll ein, bekomme viel geregelt, aber irgendwie läuft das falsch, ich hab nicht mehr Zeit, sondern schaffe einfach mehr in der Zeit, in der ich vorhin weniger geschafft habe. Freizeit wird weniger statt mehr, weil man eben auch immer mehr schaffen will. Merke, dass ich so langsam sogar verlerne zu entspannen, und Entspannung ist wichtig als Regulator für Anspannungen.

Hat jemand Tipps für den Work Macoholic?

Arbeitstechnik

November 23, 2006

Ich lese es dann doch auch, nachdem ich mit Rolf vor einigen Wochen auf der Lesung war:

Wir nennen es Arbeit
Holm Friebe | Sascha Lobo

Und was finde ich Schönes auf Seite 108? – Na das:

Und Menschen mit der immer häufiger attestierten Krankheit ADS (attention deficit syndrome), die sich in kurzen Aufmerksamkeits- und Kanzentrationsspannen äußert, sind ohnehin nur im Multitasking-Modus arbeitsfähig. Für normale Firmenabläufe sind sie kaum zu gebrauchen, wobei nach einer Theorie des US-Psychotherapeuten Thom Hartmann diese Form der Aufmerksamkeitsstörung gar keine Krankheit ist, sondern die normale Disposition des umherschweifenden »Jäger und Sammler«-Typus, der nur jahrhundertelang vom gradlinig-stoischen »Farmer«-Typus unterdrückt und in seiner freien Entfaltung beschnitten wurde.

Dann haben wir ja keine Bedenken mehr, was aus unseren hippeligen Kindern wird: Kleine Genies. Und Firmen wird es dann auch nicht mehr geben, jedenfalls nicht das bekannte Model. Möglicherweise arbeiten dann die Kinderlein in der Schnittmengenzone mehrerer Firmen. Die Firmenstrukturen wären aufgerissen an genau den Schnittpunkten des einzelnen (gegebenenfalls sogar freien) Mitarbeiters. Was alle Seiten befruchten könnte.

Oder man schafft in Firmen genau solche Positionen für ADS-Mitarbeiter: irgendwo zwischen den Fronten der Abteilungen.

Und steht das nicht genau im Gegensatz zu dem im Buch ebenfalls genannten und an anderer Stelle begegnenden Flow. Ich denke ADS hindern den Betroffenen, genau in diesen befriedigenden Arbeitsstrudel zu geraten, der einen alles vergessen und glücklich werden lässt. – Hmm, weiterlesen erstmal.

Für die M$-Nutzer

November 22, 2006

In Echt stehen nämlich Steve Jobs und Apple mit dem Tod im Bunde – wie der Film Cedric beweist:

via

Robert Altman

November 21, 2006

Einer der letzten großen Regisseure ist gestorben:

Robert Altman 1925—2006

Via

Gernot, Gerrit und Stefan

November 21, 2006

2 Männer, 2 Stühle und 11 Minuten Zeit.

Das Internet ist immer gut für Premium user generated content.

Vorsicht: extreme Timeverschwendung!

Das Zitat

November 20, 2006

He taught fifth graders instead of becoming a venture capitalist. (Although these jobs are remarkably similar—it’s just that venture capitalists get paid millions of dollars, fly around in private jets, and expense greens fees.)

Wieder Guy Kawasaki. Nach einem Abend mit Woz über Woz.

Guy Kawasaki – The Art of the Start

November 14, 2006

For Anyone Starting Anything

war der Spruch auf dem Buchcover, der mich letztlich dazu brachte, es wirklich und wahrhaftig zu kaufen. Und es war kein Fehler.

(more…)

Das Zitat

November 13, 2006

Diesmal Ross Mayfield zum WEB 3.0

I’d bet the future is less the Matrix than Soylent Green.

Alles Banane

November 11, 2006

Ich bin – natürlich – ein Aufschneider, ein Möchtegern. Irgend sowas, was mehr scheint, als ist. Da bin ich Realist. Nicht jeder ist ein Unikum Dingsda, ein Originalgenie.

Also besuche ich einen Freund, way elder statesman than me (und was da an Englischekeiten mehr ist).

Nach den Drinks und dem Essen, dem Wein und dem Danach, beim Spätwein und Schluckauf und all dem Gewässer für den klaren Kopf hernach … Musik

Jeder kennt die Musik. Nein, das Cover

Mit der Banane

sei es Schallplatte, CD oder Kassette oder gar MD.

Und die Musik. Nur selten im Original.

Ja Die samtenenen Undergründe.

The Velvet Underground, + Nico, Produces by Andy Warhol, Pell slowly and see …

Ich hör‘ sie jetzt erstmals zum ersten mal (wollte sie immer schon, Blabla, und – featuring: – einmal ist immer das erste Mal!). Alles, was wir an Melodie kennen: steckt da drin. Diese Musik ist must have, real basic, Gegenwart, alles. — Und wahrscheinlich ein bisschen WEB 2.0 (wir sind ja auf dem Laufenden).


femme fatal
venus in furs
run run run
all tomorrow’s parties
heroin
there she goes again

Nur so, als Plattentip