Archive for Januar 2007

Radio von Edgework

Januar 31, 2007

Brian Oberkirch interviewt die uns bekannten Jungs aus der Frontline des Internetgefrickels wie Merlin Mann (43Folders.com), Khoi Vinh, Jason Fried (37Signals) und

Ryan Carson
Jeff Veen
Jeremy Keith

und und und

viele andere Namen, die gerne im Zusammenhang mit WEB2.0, WebDesign und dergleichen genannt werden.

Via Khoi Vinh.

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Erdnüsse früher

Januar 30, 2007

Das wird hier jetzt kein Lamento. Aber wahr scheint mit doch:

In unserer Kindheit waren die Erdnüsse größer!

Nein, das soll heissen: es waren mehr. Die Erdnussschalen waren länger und hatten mehr Hubbel. Und in der Folge waren auch mehr Erdnüsse drin. Drei Erdnüsse in der Schale waren Minimum. Oft waren vier, manchmal sogar fünf Erdnüsse in einer Frucht (oder wie sagt man?).– Aber heute. Kein Vergleich: Mehr als zwei Erdnüsse pro Frucht sind einfach nicht mehr drin.

Hat das was mit Sparen zu tun, oder Wohlstand und Überfluss in den 70ern? Nach Jimmy Carters Präsidentschaft nahm die Länge, Größe, Anzahl und was weiß ich … der Erdnüsse jedenfalls rapide ab.

So. Das musste mal gesagt werden, sonst schaut ja niemand mehr auf solche vermeintlichen Nebensächlichkeiten.

Enso: Quicksilver für Windows?

Januar 25, 2007

Quicksilver für Windows? — Enso! — Irgendwie schon, vielleicht sogar besser.

Die Jungs von 37Signals sind hin und weg. Bei ihnen waren Atul Varma und Aza Raskin von der jungen Chicagoer Softwareschmiede humanized, die ihre aktuelle Entwicklung Enso vorstellten.

Und was man im Demofilm sieht, ist beeindruckend.

Werden Windows-Computer jetzt doch noch benutzerfreundlich?

Note bene:
Aza Raskin ist selbstverständlich der Sohn von Jef[f] Raskin.

Abmahnkosten werden begrenzt

Januar 25, 2007

»Für die Verbraucherinnen und Verbraucher bringt das Gesetz ebenfalls eine ganz wesentliche Verbesserung: Mit der Begrenzung des Kostenerstattungsanspruchs auf 50 Euro für die erste anwaltliche Abmahnung stellen wir sicher, dass bei der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen nicht über das Ziel hinausgesch«

sagt Frau Bundesjustizministerin Zypries, steht bei Herrn Rechtsanwalt Dr. Bahr. Es geht um die Umsetzung der EU-Richtlinie 2004/48/EG.

Der Einwurf kommt zur rechten Zeit, kurz nachdem beim Spreeblick die Diskussion über einen vernünftigen Umgang mit Abmahnungen im Lichte des Brötchengate angefacht wurde.

Aber halt, noch befindet sich das Gesetz im Entwurfsstadium, was letzten Endes dabei hinten rauskommt, das wissen wir seit Altbundeskanzler H. Kohl: darauf kommt es an.

Journler 2.1 neue Beta

Januar 24, 2007

Das Lapidarium vermeldet eine neue Beta von Journler 2.1.

Journler 2.1b goes German. Die Applikation gibt es jetzt auf deutsch und mit neuem Logo (das ich gar nicht übel finde).

Was sich unter der Motorhaube getan hat, lässt sich nicht einmal vermuten. Aber die frühere Beta war nur 17,4 MB stark, die aktuelle Version ist 26 MB groß.

Extravagant

Januar 22, 2007

»Sie brauchen etwas extravagantes,
um die Routine zu sprengen.«

Produktives GTD

Januar 18, 2007

Sieht danach aus, als würden in den nächsten Wochen einige Jungs, die ihren Workflow auf Getting Things Done ausgerichtet haben, endlich die Schwelle überschreiten, die David Allen – unter anderem Frank Meeuwsen erinnert uns daran – in seinem Buch für die Regel hält:

You will need somewhat over two years to really get going with GTD.

(more…)

Yojimbo und Tinderbox

Januar 15, 2007

Merlin Mann interviewt den CEO von BareBones. Im Gespräch kommt ganz neben bei heraus:

Tinderbox now includes Yojimbo. The prize-winning clipping manager from BareBones software serves as Tinderbox’s inbox.

[…]

A full Yojimbo license will be included with each new Tinderbox purchase or paid upgrade.

Das wird für viele ein zusätzliches Kaufargument für Tinderbox sein.

GTD = Religion?

Januar 15, 2007

Seit einigen Wochen lese ich mit Interesse und Freuden edragonu, das Blog des Rumänen Dragos Roua, der erst seit drei Monaten David Allens Getting Things Done praktiziert: mit Erfolg.

Der Schlüssel zu allem ist der wöchentliche Ablass. Und wer glaubt, das klinge nach Religion, der hat richtig verstanden. Deshalb musste Dragos seinem aktuellen Eintrag auch einen Disclaimer voranstellen.

Entscheidend ist, sich jede Woche sich selbst auszusetzen und die eigenen Projekte und damit das eigene Leben auf den Prüfstand zu stellen. Das möchte dem einzelnen vielfach einfach zu weit gehen. Dragos beschreibt es als ein Parforceritt mit dem unmittelbaren Subjekt, den man nur schwer verdaut, der einen jedoch befreit und fokussiert.

Doing your regular meeting with your real self (the weekly-review), and acting upon each item one at a time, creates a very interesting – and precious – habit: to live here and now. By focusing on your current analysed item you are escaping distraction and you become present in the moment. And when you completely finished with the item, you just sent it to past, giving yourself time and energy to work with next one. Believe me, it’s a very rewarding habit, within weeks you will start to experience a significant increase in your focus. At least that.

Blogs sind zitierfähig

Januar 12, 2007

Iris Speiser teilte auf Lawgical.de dieser Tage mit, dass das BVerG (Bundesverfassungsgericht) in einer aktuellen Entscheidung (Beschluss vom 8.12.2006, Az.: 2 BvR 1339/06) die Blogs migationsrecht.de und JurBlog zitiert.

Es ging um Fragen der doppelten Staatsbürgerschaft.

Blogs werden damit wohl eher von den Gerichten ernst genommen als von der 4. Macht im Staate. Sehr seltsam, die Presse, Journalie, Medien und Konsorten.