GTD = Religion?

Seit einigen Wochen lese ich mit Interesse und Freuden edragonu, das Blog des Rumänen Dragos Roua, der erst seit drei Monaten David Allens Getting Things Done praktiziert: mit Erfolg.

Der Schlüssel zu allem ist der wöchentliche Ablass. Und wer glaubt, das klinge nach Religion, der hat richtig verstanden. Deshalb musste Dragos seinem aktuellen Eintrag auch einen Disclaimer voranstellen.

Entscheidend ist, sich jede Woche sich selbst auszusetzen und die eigenen Projekte und damit das eigene Leben auf den Prüfstand zu stellen. Das möchte dem einzelnen vielfach einfach zu weit gehen. Dragos beschreibt es als ein Parforceritt mit dem unmittelbaren Subjekt, den man nur schwer verdaut, der einen jedoch befreit und fokussiert.

Doing your regular meeting with your real self (the weekly-review), and acting upon each item one at a time, creates a very interesting – and precious – habit: to live here and now. By focusing on your current analysed item you are escaping distraction and you become present in the moment. And when you completely finished with the item, you just sent it to past, giving yourself time and energy to work with next one. Believe me, it’s a very rewarding habit, within weeks you will start to experience a significant increase in your focus. At least that.

Eine Antwort to “GTD = Religion?”

  1. Rolf Says:

    klingt schon sehr nach den Exerzitien der Jesuiten

    aber praktische ideen dürfen sich ruhig auch mal einen neuen Namen oder auch eine Abkürzung zulegen :-)

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