Produktives GTD

Sieht danach aus, als würden in den nächsten Wochen einige Jungs, die ihren Workflow auf Getting Things Done ausgerichtet haben, endlich die Schwelle überschreiten, die David Allen – unter anderem Frank Meeuwsen erinnert uns daran – in seinem Buch für die Regel hält:

You will need somewhat over two years to really get going with GTD.

Das könnte auch bei mir der Fall sein. Wird es aber nicht. Denn wie viele andere bleibt das gute alte Problem: Werkzeuge und Listen nützen nichts, wenn man nicht konsequent seine Listen, Projekte und Aufgaben im Auge behält.

Zur Anregung und unterhaltsamen Lektüre empfehlen sich da:

Jason Echols:

Hi, my name is Jason…and I am a procrastinator. There…I said it.

Michael Ramm:

I think that we get wrapped up in the Tools of GTD, and not the methodology of GTD.

Frank Meeuwsen:

But over the last two years I am into GTD, I must say I have yet to find the perfect system. And you know what? I don’t think I will ever find.

Und ich erinnere noch mal an die von Drago ausgerufene Religion. Und den erhellenden neuen Artikel GTD for people living in transition countries: Die Startschwierigkeiten für Menschen, die Jahrzehnte nichts von sich aus selbständig leisten mussten, nun eigenverantwortlich Unternehmen und anderes zu starten, schreit nach Getting Things Done.

Accept it. Yes, first of all you need to accept that you need an organized system for getting your things done.

[…]

Use simple tools, but effective, don’t go for cheap and low quality, but for medium expensive and reliable.

Man muss die Methode, das Prinzip erarbeiten und verinnerlichen. Nur dann wird man auch seine Sachen bewältigen. Sehr schön dazu ist einmal mehr Frank Meeuwsen in The connection between GTD and Tai Chi. Nutzt meinen Link, denn bei Meeuwsen findet man den Eintrag via internen Links praktisch nicht mehr, wohl nachdem er sein Weblog umgestellt hat:

Think of the form of Tai Chi as the tools, the software, the Hipster PDA etc. You can have all the software, you can have your PDA, your Moleskine, your Backpack-account and your Outlook Add-in. But when you do not fully understand the principles and how they apply to your situation, you’re toast!

Die meisten lesen Getting Things Done von David Allen immer wieder und lernen jedes Mal einen neuen Aspekt, der vorher übersehen wurde, aber nun weiter hilft. Also: alles noch einmal, wenn auch nicht ganz von Vorne.

Nota bene: Das Schöne ist, man regelt letztlich doch die wichtigen Dinge. Aber ein wenig mehr Kür wäre natürlich auch etwas.


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