Archive for April 2007

Mori – Ende eines Geschäftmodels?

April 24, 2007

Jesse Grosjean, der Entwickler von Mori und anderen feinen Applikationen, kommt gerade von einer Reise zurück, angelegentlich eines Auftrag, den er dabei abgeschlossen hat und sprach heute mittag noch davon, er werde sich jetzt voll in die Entwicklungsarbeit bei Hog Bay Software, seiner Softwareschmiede, werfen. Da kommt eine gute Stunde später die Mitteilung:

Considering selling Mori

Andere, neue Projekte scheinen wichtiger zu werden, weshalb er den Verkauf von Mori erwägt.

Jesse zählt auch andere Möglichkeiten auf, wie zukünftig mit Mori umzugehen sei und fragt die Nutzer, ob sie nicht noch wissen, was man machen könnte.

Mori kommt bei mir tatsächlich jeden Tag zum Einsatz, wenn auch nur marginal.

GTD: Mail:app

April 23, 2007

Man lernt doch jeden Tag etwas dazu. Heute wieder einmal bei Merlin Mann und da zum Umgang mit Apples Mail.app zusammen mit Schlau-Ordnern.

Man kann darüber streiten wie man besser mit seiner Mail-InBox umgeht. Ziel ist sicher, sie zu leeren. Die Methoden differieren da. Die GTD-Fetischisten lieben es, sie jeden Tag zu leeren, aber nicht die Arbeit zu tun, sondern die einzelnen eMails der Weiterverarbeitung zuzuführen und in andere Ordner zu verschieben. Folge: Inbox leer, Arbeit verstreut.

Ich halte das für eine schöne Methode, den Überblick zu verlieren. Darum verfahre ich anders: Ich sichte die Inbox und markiere die einzelnen eMails schön farbenfroh mit Mail-Act-On. So habe ich eine Liste mit allen Aufgaben und meines Erachtens (i.e. nach meinem Geschmack) einen besseren Überblick.

Doch marschiere ich immer wieder per Suchfunktion durch die Inbox, um bestimmt, gleichgeartete eMails routinemäßig (lies: »wie am Fließband«) durchzugehen. Der aktuelle Eintrag bei Merlin über die Nutzung der Schlau-Ordner hat mir die Sache jetzt massiv vereinfacht. Ich habe nun Schlau-Ordner, die die routiniert zu bearbeitenden Mails sammeln.

Die Inbox bleibt unangetastet und sorgt weiter für den Überblick. Ich muss nicht immer (wieder) die Suchfunktion anschmeißen, was immer ein wenig Zeit kostet. Und ich habe die indizierten Mails alle auch in den Schlau-Ordnern und kann sie da fokussiert abarbeiten.

Ohne es schon richtig getestet zu haben – nur die Schlau-Ordner habe ich schon eingerichtet – ist klar: ohne das geht es nicht mehr.

GTD: OmniFocus im Frühstadium

April 20, 2007

Die OmniGroup zeigt ein erstes Bild von OmniFocus und gibt Informationen über die Eigenschaften der Applikation.

GTD: Online Geschichten

April 19, 2007

Mittlerweile wird man ja mit Online-Angeboten überhäuft. Viele schmiedenmehr oder weniger der Gettings Things Done Methodologie verschriebene Online-Managementsysteme. Die Altmeister sind natürlich 37Signals, aber viele rücken nach und die Herren aus Chicago müssen einiges leisten, um gleichauf zu bleiben.

Drei neuere kostenlose Lösungen habe ich mir kurz angeschaut:

hitask sticht mit Drag&Drop-Funktion hervor, man kann im Team arbeiten und Chatten sowie einzelne Aufgaben farblich markieren. Auf der Seite von hitask kann man sich vorher anschauen wie alles funktioniert.

30boxes orientiert sich stärker an das WEB2.0-bility unter den Nutzern. Das stark Kalender orientierte Interface bietet auch ein wenig Aufgabenbewältigung, dient aber weitestgehend der Kommunikation mit andern WEB2.0ern.

tracks.tra.in ist eines von mehreren Online angebotenen Tracks-Entwicklungen. Tracks ist eigentlich dazu gedacht, es sich auf dem eigenen Rechner zu installieren. Doch, das soll gehen. Ich habs auch mit Locomotive nicht geschafft. Das Online-Angebot von tracks.tra.in hat mich nicht überzeugt. Umlaute versteht man dort nicht in jeder Ansicht. Allerdings lässt sich damit durchaus vernünftig Getting Things Done betreiben. Das ganze läuft über einen Tor-Server und über »https«..

Abgesehen davon, dass man Tracks auch auf seinem Rechner (unabhängig von welchem OS) installieren kann, und das sicher gar nicht schlecht wäre: Warum gibt es mittlerweile lauter solche »tollen« Online-Angebote während es auf dem Standalone-Markt noch immer einigermaßen Mau aussieht? Warum belasten sich Dritte mit unseren Daten, wenn wir die doch sehr gut auf unseren Festplatten speichern können?

Ich jedenfalls habe meine wichtigen Daten lieber ausschließlich auf meinen Festplatten. Auf der re:publica hatte ein Panel, ich glaube der Herr von Google, erklärt, das müsse man vergleichen mit Bargeld und Bank: Man trage nicht ständig sein ganzes Geld mit sich, sondern nur ein bisschen, den Rest deponiere man auf der Bank; so müsse man sich das auch mit den Daten vorstellen. Mit Verlaub, aber der Vergleich ist […].

Aber bald ist es wirklich egal, wenn wir erst unseren Bundestrojaner haben. Was vielleicht noch zu verhindern ist – unter anderem durch (Massen-)Aktionen, die sich aus dem Protestbrief (Via) von Jens Ferner ergeben könnten.

Und bei alle dem soll man seine Sachen noch geregelt kriegen. Wie bitte soll das denn gehen?

GTD: Frictionless

April 17, 2007

Bei Frictionless, einem an und für sich hoch angesehenen GTD-Werkzeug, bin ich weitestgehend gescheitert.

Die Software ist buggy. Die im Menü beschriebenen Tastenbefehle klappen nicht immer wie man will. Das Getting Things Done nach diesem pallettenstarken (insgesamt vier) Programm verläuft nicht intuitiv, i. e. not maclike. Lange hat es gedauert, bis ich kapiert habe, wie man ein Projekt »einträgt«: Gar nicht! – Ein Projekt erhält man, wenn man Subaktionen anfügt. Das ist zwar in gewisser Hinsicht konsequent, aber für den Nutzer anfangs nicht durchschaubar. Die Anleitung gibt keinerlei Hilfestellung.

Warum das riesen Aufgebot an Palleten, wo man unschwer – wie alle anderen – Projektliste und Taskliste in eine Palette setzen kann, die je nach Ansicht, umschaltet, verstehe ich nicht.

Dafür gibt es aber auch Gutes: Frictionless arbeitet mit Mail Act-On bestens zusammen. Man kann Regeln aufstellen, anhand derer via Mail Act-On per Applescript von Mail nach Frictionless Daten übertragen werden, was grundsätzlich nützlich ist.

Weiter kommt mit Frictionless auch ein Quicksilver PlugIn. Ich konnte damit nicht recht arbeiten. Aber Quicksilver stellt sich bei mir zur Zeit bei »komplexeren« Aktionen Quer. Andererseits teilt Pierce Wetter, der Programmierer von Frictionless mit, Apple-Script-Programmierung sei nicht ganz seine Sache:

I suck at Applescript

Freunde des GTD können sich die kostenlose Software ruhig anschauen: sie beißt nicht, sie verwirrt nur.

GTD-Schnipsel

April 17, 2007

So make sure that after you set up your GTD system, you will not forget to actually start doing the things you should be doing.

Note To Self!

April 16, 2007

Was einem nicht alles unterkommt. – Auf der Suche nach endlich einem neue Artikel über Outliner (seit November 06 kommt da nichts mehr), habe ich in meiner teifen Verzweifelung die April-Ausgabe von ATPM heruntergeladen und finde im Artikel über Next Actions von Ed Eubanks, Jr. und darin den Hinweis auf Will Hendersons Note To Self!, eine Micro-Applikation, mit der man sich Nachrichten direkt in die Inbox von MailApp schickt.

Lustig, unausgegoren, effektvoll und nicht treffsicher:

Why do tasks sometimes end up in my drafts folder instead my inbox?

I don’t know?!!? I spend several hours trying to script around Apple’s buggy Applescript support! Its crazy, unpredictable, and seemingly unpreventable, but sometimes a new task will not get moved to the inbox after being created.

Eoin Colfers Verlage

April 16, 2007

Gestern in einer Buchhandlung habe ich mit Freuden festgestellt, dass nun endlich Eoin Colfers Halfmoon Investigations als Fletcher Moon – Privatdetektiv auf Deutsch erschienen ist, allerdings bei Carlsen und nicht – wie man das von Artemis Fowl gewohnt ist – bei List.

Ich gehe mal davon aus, dass die Deutsche Ausgabe von The Supernaturalist wieder bei List erscheint, denn darauf sprach Colfer seine Verlags-Begleitung anlässlich der Lesereise für den neuen Artemis Fowl an, als er meine Ausgabe von The Supernaturalist signierte:

Apropos, ob sie wisse, wann das denn auf deutsch erscheine, frug er sie.

Aber warum dann der Fletcher Moon bei Carlsen?

Mich regt der nicht auf.

April 15, 2007

Der ist sogar gut (Video nach dem Klick):

»Lass Dein Messer stecken und schmier lieber Stullen.«

Via Kapielski.

AppleTV

April 15, 2007

MacBreakTV testet AppleTV.

Merlin Mann und Leo Laporte kommen zu dem Ergebnis, AppleTV ist kinderleicht zu bedienen und wärmt den Po, wenn man sich draufsetzt.

Klingt wie gute Hardware.