GTD: Online Geschichten

Mittlerweile wird man ja mit Online-Angeboten überhäuft. Viele schmiedenmehr oder weniger der Gettings Things Done Methodologie verschriebene Online-Managementsysteme. Die Altmeister sind natürlich 37Signals, aber viele rücken nach und die Herren aus Chicago müssen einiges leisten, um gleichauf zu bleiben.

Drei neuere kostenlose Lösungen habe ich mir kurz angeschaut:

hitask sticht mit Drag&Drop-Funktion hervor, man kann im Team arbeiten und Chatten sowie einzelne Aufgaben farblich markieren. Auf der Seite von hitask kann man sich vorher anschauen wie alles funktioniert.

30boxes orientiert sich stärker an das WEB2.0-bility unter den Nutzern. Das stark Kalender orientierte Interface bietet auch ein wenig Aufgabenbewältigung, dient aber weitestgehend der Kommunikation mit andern WEB2.0ern.

tracks.tra.in ist eines von mehreren Online angebotenen Tracks-Entwicklungen. Tracks ist eigentlich dazu gedacht, es sich auf dem eigenen Rechner zu installieren. Doch, das soll gehen. Ich habs auch mit Locomotive nicht geschafft. Das Online-Angebot von tracks.tra.in hat mich nicht überzeugt. Umlaute versteht man dort nicht in jeder Ansicht. Allerdings lässt sich damit durchaus vernünftig Getting Things Done betreiben. Das ganze läuft über einen Tor-Server und über »https«..

Abgesehen davon, dass man Tracks auch auf seinem Rechner (unabhängig von welchem OS) installieren kann, und das sicher gar nicht schlecht wäre: Warum gibt es mittlerweile lauter solche »tollen« Online-Angebote während es auf dem Standalone-Markt noch immer einigermaßen Mau aussieht? Warum belasten sich Dritte mit unseren Daten, wenn wir die doch sehr gut auf unseren Festplatten speichern können?

Ich jedenfalls habe meine wichtigen Daten lieber ausschließlich auf meinen Festplatten. Auf der re:publica hatte ein Panel, ich glaube der Herr von Google, erklärt, das müsse man vergleichen mit Bargeld und Bank: Man trage nicht ständig sein ganzes Geld mit sich, sondern nur ein bisschen, den Rest deponiere man auf der Bank; so müsse man sich das auch mit den Daten vorstellen. Mit Verlaub, aber der Vergleich ist […].

Aber bald ist es wirklich egal, wenn wir erst unseren Bundestrojaner haben. Was vielleicht noch zu verhindern ist – unter anderem durch (Massen-)Aktionen, die sich aus dem Protestbrief (Via) von Jens Ferner ergeben könnten.

Und bei alle dem soll man seine Sachen noch geregelt kriegen. Wie bitte soll das denn gehen?


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