Privates Outsourcing

Merlin Mann fragt da einfach mal seine Leser: Ob die Erfahrungen mit dem low level Outsourcing von Aufgaben haben – nach dem Konzept von Tim Ferriss »The 4-Hour Workweek«.

Die Leser von Merlin Mann haben einiges zu berichten, wie etwa Alan:

I was at the orthopedist recently, getting a swollen finger checked out, and when he was done with the examination, he picked up the phone and left a long message describing the diagnosis, prognosis, etc (he mentioned that “the patient has a number of callouses, probably from writing” — I liked that), then hung up. “Your assistant types that up?” I asked. No, he said, their answering service in India, much cheaper than having an assistant. Turns out that hospitals have to be careful with this sort of service; a couple years ago, workers for a service in India went on strike and threatened to release a heap of confidential patient information unless their employer (UC Berkeley, I think) met their demands. Let that be a warning to all you life-outsourcers …

Nur dieses Beispiel für Ärzte zeigt, welches Potential dahinter steckt – nebst den Risiken.

Auf Deutsch wird das sicher nicht so gut funktionieren. Aber das sind Dimensionen, in denen ich Dienstleistung, oft ganz persönlicher Art, noch nicht gesehen habe. Für und von größere/n Unternehmen kennt man das, aber für Kleinunternehmer, Selbständige und gegebenenfalls Private ist das eine erwägenswerte Option.

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4 Antworten to “Privates Outsourcing”

  1. Rafa Says:

    Sorry, aber so etwas kann ich mir nicht leisten… die Diskussion empfinde ich daher als obsolet.

  2. dany Says:

    Ich glaube nicht, dass die obsolet ist. Es gibt in unserer Gesellschaft nach wie vor Einkommensbereiche, wo ein Persönlicher Assistent finanzierbar ist, insbesondere wenn er in Indien sitzt. Darüber hinaus muss man einfach sehen, dass genau diese Möglichkeit bei Kleinunternehmern jeder Colleur anschlagen könnte, die sich eben keine Sekräterin leisten kann. – Welche Implikationen gibt das für unsere Arbeits(losen)welt? Könnte damit eine ganze Berufsgruppe vor Ort obsolet werden?

  3. Rolf F. Katzenberger Says:

    @dany: Kann ich nur zustimmen. Ich experimentiere gerade damit, das Design für meine Website schrittweise outzusourcen. Mit der direkten Ansprache von Agenturen in Indien (YMII, Brickwork) habe ich da leider noch keinen Treffer landen können (s. in meinem Blog: http://www.evomend.net/de/4hww-outsourcing-experiment-finde-deinen-kontinent), als nächstes werde ich daher Online-Marktplätze für Freelancer testen. Ich hab mir ein festes, aber kleines Budget gesetzt und klare Kriterien, wann ich das Resultat als Erfolg betrachte.

  4. Daniel Says:

    Hallo Rolf, hab mir deinen Eintrag über das »Experiment« angeschaut. Spannend. Ich halte mich auf dem Laufenden.

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