Archive for November 2007

Reinschauen beim Suchen

November 30, 2007

Wenn man sich erst einmal angewöhnt hat, SpotInside für die Suche zu nutzen und nicht »Spotlight« (wobei ich nur für Tiger-Nutzer sprechen kann), dann will man es nicht mehr missen (trotz kleiner Unstimmigkeiten).

Und dass es eine japanische Anwendung ist und man die Erläuterungen zunächst nicht versteht, wen kümmerts? (OK, es gibt auch eine englischsprachige Seite.) Es funktioniert doch alles wie man es erwartet:

Man sucht wie in Spotlight,

aber findet auch gleich schon die Inhalte (und nicht einfach die Dateien)!

Ohne, geht nicht.

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Schmöll für Schreiben

November 28, 2007

Wir wir alle wissen, die wir Der Rabe, WimS oder Robert Gernhard gelesen haben, ist Schmöll das Gegenteil von Durst.

In einem aktuellen Gespräch über die Welt- und Rechtslage wurde auch erwogen, einfach in ein Kloster zu gehen, um der Verrohung des staatlichen Blicks auf die Privatsphäre zu entgegen. Einig waren sich die Gesprächspartner: es müsse ja kein Kloster sein, in dem man ein Schweigegelübde ablegen müsse, aber letztlich ginge auch das. Doch – und jetzt wirds spannend – ein Nichtschreibegelübde, das wollte nun keiner unter keinen Umständen abgeben.

Nur, wie heisst es richtig? Nichtschreibegelübte klingt ja wie…

Gibt es einen Begriff für Nichtschreiben? – Mir ist keiner bekannt.

Jetzt aber mal schnell ein paar Vorschläge.

Mori: An der Biegung des Flusses

November 27, 2007

Ist jetzt schon verdammt lange her, dass Jesse Mori an Apokalypse Software verkauft hat. Dass nomen hier omen sein könnte, wurde wohl nicht bedacht.

Erst tat sich lange Monate nichts, nothing, nada. Dann wurde lieblos eine Umbenamsung vorgenommen in: Oneill. Allein, der äußere Schein brachte nichts Neues, außer Käfer. Darum kehrte Apokalypse Software wohl auch auf den Namen Mori zurück.

Seit Leopold nun unter uns weilt, versucht Apokalypse Software ein UpDate nach dem andern. Alle seit 1.6.4 bringen nur Probleme. Der Macher hinter allem, Alfonso Guerra, schwätzt über seine Erfahrungen, als hätte er zuvor nie programmiert und sich nie organisiert. Es ist ein Trauerspiel. Die aktuelle Version 1.6.7 scheint allerdings für einige Nutzer zu funktionieren. Viel Glück dabei.

Bei mir läuft noch die letzte Version aus Jesses Händen. Weiter werde ich wohl mit Mori, das mir noch immer ein treuer, dienstbarer Geist ist, nicht gehen. – Danach begrabe ich es an der Biegung des Flusses.

Mail, schneller

November 26, 2007

In den letzten Wochen wurde – aus mir unerfindlichen Gründen – Mail signifikant langsamer und schwerfälliger. Es machte immer weniger Spaß, damit zu arbeiten. Ich war ge—nervt.

Aber ich erinnerte mich des Eintrags auf Hawk Wings über ein Skript, mit dem die Mail-App zugrundeliegende Datenbank bereinigt und sortiert wird. Das bedeutete freilich Arbeiten im Terminal. Nicht gerade mein Ding. Aber OK, watt mut dat mutt.

Einen Hinweis auf den Eintrag hatte ich mir vor längerem zurück gelegt. Der war schnell gefunden und die Seite aufgerufen. Meine Widerstände, im Terminal rumzufuchteln, kamen dann aber gar nicht zum Tragen, da es mittlerweile einen neuen Eintrag gibt, über den man auf drei fertige Skripte zurückgreifen kann.

Also nix wie hinne: BackUp der Maildaten, Skripte runterladen, entzippen, das erste (mit Feedback-Info) ausführen lassen und fertig sind wird damit.

Mail läuft wieder flott.

3 Tage

November 22, 2007

Ja, genau: wer gezählt hat liest richtig. In nur 3 Tagen lese ich so ein 376 Seiten starkes Buch weg wie nix. Das nenne ich – Müßiggang. Oder effektiv. Nicht zu verwechseln mit Effizienz (das meint nämlich wirtschaftlich, während effektiv erfolgreich meint).

Müßiggang

November 22, 2007

Mir werden diese Menschen ja immer suspekter:

3 Tipps wie Sie morgens schneller Aufstehen und trotzdem abends länger wach bleiben

7 Wege, die Brücken des Alltags zu überqueren

5 Aktionen, die Ihre Arbeit selbständig erledigen

Diese vermaledeiten Produktivitätstipps und Effizienzverstärkungsparolen lösen bei mir mittlerweile Denk- und Handlungsretatierungen aus: Ich verweigere mich. Ich lese da immer gleich weg, finde andere Beschäftigungen (links von meinem Schreibtisch und Computer befindet sich ein Fenster mit Blick in den Park, da schau ich rein – das nenne ich mal Beschäftigung).

Nicht das ich das wirklich bräuchte, aber Anleitung zum Müßiggang von Tom Hodgkinson pikst mit dem matten Finger in die fleischige Wunde: Wir alle sind unterjocht. Und diese Produktivitätspäpste arbeiten für die andere Seite.

Ich wußte schon vorher, wie ich ein wenig die Arbeit schiebe bewältige, ohne zuviel zu arbeiten. Jetzt weiss ich es besser und baue mein schlechtes Gewissen ab. Pah. Das werden wir ja sehen, wer letzten Endes produktiver (im kultivierteren Sinne – was immer das jetzt wieder meinem mag) ist, der Müßiggänger, der sich Zeit nimmt, das wirkliche Leben zu leben, oder die Hamsterradtrampler, die keine Sekunde des Tages »ungenutzt« lassen. Hä!

NB.: Unbedingt lesen: Anleitung zum Müßiggang von Tom Hodgkinson, 376 Seiten, € 15,90, 7. Auflage 2007, Berlin: bei Zweitauseneins

Leben Lernen

November 19, 2007

Das sind schon kuriose Sprünge, die hier gehupft werden.

Klar, nach Lernen kommt jetzt Leben lernen von Luc Ferry. Denn wer lernen kann, kann auch Leben lernen.

Doch so einfach ist das nicht. Luc Ferry macht es einem zwar einfach: er entwickelte das Buch gewissermaßen nebenbei, als er einigen Freunden im Urlaub erzählen sollte, was es mit der Philosophie auf sich hat; doch tatsächlich montiert er leichtfüssig erst einmal einige strukturbildende Achsen in das Geflecht der Philosophie und Lebensweisheit, ehe er – auf den letzten Seiten – mitteilt, wie es wohl heute noch gehen könnte mit dem sinnvollen Leben.

Unschätzbar sind die Leitlinien, die er durch Philosophie- und Religionsgeschichte leicht verständlich und bestens nachvollziehbar zieht. Orientierungspunkte sind immer »Theoria«, »Ethik/Moral« und »Heilslehre«. Denn gerade die Philosophie ist eigentlich dazu angetan, uns einen Weg zum Heil zu weisen. Das war und ist freilich schwer zu erreichen. Und die einfache Abkürzung der Religion ist keineswegs mehr gangbar in unseren postNIETZSCHErianischen Zeiten. Ob man mit dem Ergebnis des Buches d’accord geht oder nicht bleibt einerlei. Das Verständnis für Philosophie und seine Geschichte, das man gewinnt, um von da aus selbständig weiterzulesen, sind unbezahlbar.

Lange habe ich nichts so spannendes gelesen. Da steht sogar der Herr Hornby zurück.

Leben Lernen
Eine philosophische Gebrauchsanweisung

Luc Ferry
318 Seiten, € 19,90
München, 2007
Verlag Antje Kunstmann GmbH

KIT ist jetzt Twix

November 15, 2007

Nee: KIT ist jetzt Together. Und Together ist schon 2.0.

KIT ist war ein Konkurrent zu den store everything Applikationen wie Yojimbo, Notemind und Konsorten. Jetzt ist KIT eben Together und sieht besser denn je aus. Dafür läuft es nur auf Leopold.

Ich geh mal davon aus, dass Thorsten, ein eingefleischter KIT-User wie er im Buche steht, mehr dazu zu sagen hat – in Kürze. Your Turn Thorsten.

Geschmack

November 13, 2007

»What we care about is intelligence, curiosity, passion, character, motivation, taste, intuition, writing skills, and the ability to make smart value judgements. […] We believe taste is one of the most important qualities in anyone we hire.«

iMindMap

November 12, 2007

Nun hat Tony Buzan, der »Erfinder« der Mindmaps seine eigene Mindmap-Software im Angebot: iMindMap Die gibts auch für den Mac.

Das Einführungstutorial gewährt einen kurzen Überblick. Ich habe mir iMindMap darüber hinaus ein wenig angeschaut:

Die Software vom Erfinder der Methode für die Methode schafft hohe Erwartungen. Ich meine, die werden nicht ganz erfüllt. Jedenfalls in der Mac-Version der Software.

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