Archive for April 2008

Mail

April 30, 2008

Mit dem Umstieg auf Leopard hat sich auch eine Änderung des Arbeitsstils eingeschlichen. InboxZero ist nun tonangebend.

Einfach InboxZero funktioniert natürlich nicht, nicht bei mir. Mail bietet unter Leo ein paar Hilfsmittel, die sich nutzen lassen wie „Notizen“ und „Aufgaben“. Doch von diesen Möglichkeiten habe ich bisher keinen Gebrauch gemacht – als stolzer Besitzer von MailTags. Wie gehts? ::

  1. Keine komplizierten Archivboxen für unterschiedliche Kategorien, in die die Mails früher mit Mail Act-On bediente. Das war gut und schnell beim Einsortieren, beim Auffinden, Gruppieren und ähnlichem jedoch nicht so effektiv. Jetzt geht es komplizierter bei nur …
  2. einer Archivbox (für jedes Jahr). Ja, nur noch eine Box in Mail, in die alles, was sich in der Inbox findet nach Bearbeitung, hineinkommt (soweit es nicht im Müll landet). Die Bearbeitung kann dabei schon vollständig sein (2 Minuten-Regel!) oder lediglich eine Vorbereitung für die eigentliche Bearbeitung, indem die jeweilige eMail mit Mailtags kategorisiert, ein Termin zur Erledigung oder sonst etwas eingetragen wird.
  3. Den Überblick verschafft man sich dann am besten mit SchlauOrdnern, die für die unterschiedlichen Aspekte der Bearbeitung angelegt werden. Wie das aussehen kann, zeigt Merlin Mann. Man legt Ordner für „heute“ und „gestern“ eingetroffene eMails an, für kürzlich „gesandte“ oder „eingesehene“ Mails oder eben für mit MailTags versehene eMails.

Das Manko, wie schon angedeutet, ist, dass man zunächst länger an einer eMail sitzt, weil man sie tagt. Doch der Blick in die leere Inbox, der Überblick über die SchlauOrdner und der Rückblick auf alte Traditionen, die sich überlebt haben, macht die Sache sinnvoll und effektiver, als es früher war.

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6 Tage vier Konzerte

April 17, 2008

Das war anstrengend. In nur 6 schmalen Tagen, ja Abenden, musste ich (oh schwere Tat) mein Konzertpensum für dieses Jahr durchziehen. Warum sich das gerade jetzt geballt hat, ist mir ein Rätsel. Ordentlich verteilt über das ganze Jahr wäre einfacher gewesen. – Andererseits: vielleicht kommt ja noch etwas.

Jetzt darf geraten werden.

Teleport

April 14, 2008

Für die Mädchen und Jungen unter uns, die zuviele Macs auf ihrem Schreibtisch versammeln: Mit teleport von Abysoft gibt es ein prima Werkzeug, mit dem man über Tastatur und Maus eines Mac, alle Steuern kann.

Die aktuelle Version 1.0.1 von teleport kam am Sonntag raus, lässt sich einfach installieren und verbindet die Macs ganz wunderbar. Einmal installiert und bei den diversen Macs gestartet, kann man mit der Maus von einem Mac innerhalb eines Netzwerks zum andern wandern, und wo sich die Maus gerade befindet, da funktioniert die Tastatur. Man kann Dateien zwischen den Macs hin- und herschieben und auch den Zwischenspeicher synchronisieren lassen.

Teleport ist Donationware. Wenn man damit zufrieden arbeitet, darf man ruhig etwas an den Entwickler überweisen.

Blumen?

April 9, 2008

Gerne probier ich mal etwas Neues, gerade auch im Food-Bereich (i.e. Nahrungsmittel), aber auch bei bekannten Nahrungsmitteln kommt es immer wieder zu einer beinahe schmerzlichen Erfahrung:

Es schmeckt nicht (mehr).

Sei es, dass das neu erworbene Designerobst einfach zu degeneriert und penetrant nach Parfum schmeckt, oder der Settigungsgrad am gern gegessenen so hoch ist, dass die restlichen Mandarinen einfach liegen bleiben. Vielleicht sind sie auch einfach späteste Ernte und trocken bis faserig.

So manches Obst bleibt einfach liegen. Ein Schandmal. Hinausgeschmissenes Geld. Und gleich springen die kleinen hungernden Kindlein in Afrika ein und schüren das von Kindesbeinen an trainierte schlechte Gewissen.

Sind Sie unzufrieden mit sich in diesen Fällen? – Es gibt ein Lösung für das Problem, die sich allerdings weitestgehend auf Obst und Gemüse beschränkt.

Nehmen Sie ein schönes Gefäß, zum Beispiel die rustikale Schale, die sie aus Ihrem letzten Italienurlaub mitgebracht haben. Oder eine zarte, elfengleiche Schale einer deutschen Porzelanmanufaktur. Irgendein – aus Ihrer Sicht – schönes Gefäß, um Obst und Gemüse darin zu drapieren. Stellen Sie das gefüllte Gefäß an prominente Stelle in Ihrem Haushalt. Der Büchertisch im Wohnzimmer ist nicht übel (wenn sie im Besitz von Büchern sind). Zumindest in der Küche werden Sie doch ein Plätzchen haben? Nun, stellen Sie die Schale einfach hin. Schauen Sie, wie der mehlige Apfel aus Südamerika rötlich im Licht der untergehenden Sonne schimmert, wie die orangene Orange ihren strahlenden Glanz verbreitet und sagen Sie sich: andere kaufen Blumen!

Schuhe

April 8, 2008

Da schaut man sich also einen Krimiklassiker an. Den Film mit der Verfolgungsjagd schlechthin. Und als dann schließlich – gegen Ende – der Böse vom stummen Helden niedergestreckt wird, bleibt das Auge an den Schuhen hängen:

Solche Schuhe werden ja heute nicht mehr gemacht. So ein zartes Velours. So eine krosse Kreppsohle.

CK

April 4, 2008

Nicht für Calvin Klein steht die Abkürzung, sondern für:

Casting in der Kirchstrasse. (Und das ist nur die halbe Schlange, die man dort am frühen Nachmittag sehen konnte.)