Zwei Computer

Wie man keine Zeit am Computer vertrödelt?

Aufschieben der eigentlichen Dinge, die zu tun sind, weil man online ständig nach Neuigkeiten, eMails und in die Chatbox schaut, ist ein Kernproblem von internetverknüpften Arbeitsplätzen. – Disziplin (solls ja geben, das Ding) könnte helfen. Ach, wäre man gefälligst diszipliniert! Doch allzuschnell lockt das Netz mit seinen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten. Außerdem: Disziplin ist nichts, Motivation alles (siehe Ziffer 4). Als ob das ausreichte.

Solche Probleme haben tatsächlich alle – zumindest jedes vernünftige Wesen mit oder ohne Zehnfingertechnik. Jedenfalls kann man sichs anders nicht vorstellen. Nun versucht Paul Graham, dem man viel denkens- und lesenswertes zu danken hat, sich aus der Affäre zu ziehen:

Mit 2 Computern!

Einer ist Arbeitsplatz und nicht unmittelbar ans Netz angeschlossen, der andere wird zum Surfen genutzt. Letzteren darf er so lange er will jederzeit dafür benutzen. Am ersten, der in der Regel nicht mit dem Netz verbunden ist, wird ausschließlich gearbeitet. – Die Taktik scheint nachhaltig zu sein:

»Ups, mit diesem Computer kann ich ja nur arbeiten; na, dann arbeite ich eben.«

(Nur müsste man sich aber auch konsequent immer an den Arbeitsrechner setzen.)


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