Inspektoren

Gebt uns Softwarenutzern die Wahl. Wir sind doch nun wirklich erwachsen und können Entscheidungen selbst fällen.

Alle meine geliebte Applikationen haben eine Inspektorpalette. Kaum hat man sie kurz benutzt, schon steht sie einem im Weg. Sie ist immer im Weg, selbst wenn man sie gerade nutzt: dann verdeckt sie im Zweifelsfall das Fenster, das die Informationen hat, die in den Inspektor übertragen werden sollen. Also muss man sie greifen und zur Seite schieben, wo sie das Fenster verdeckt, das man als nächstes aufzurufen gedenkt. Also muss man sie schon wieder packen und in die andere Richtung verfrachten.

Ehemals (»früher« und »damals« unterliegen je mittlerweile zahlreichen Trademarks) war bei MacJournal der Inspektor fest verankert. Das waren noch Zeiten. Da wusste man, wo alles steht und das das seine Richtigkeit hat. Heute schwirrt auch bei MacJournal der Inspektor abgehoben kreuz—die—quer über die Displays.

Das ist doch kein Zustand!

Einzig Scrivener und StoryMill machen den Inspektor noch zur festen Größe. Darum:

Liebe Softwareentwickler …

(das ist jetzt ein offener Brief oder Aufruf)

gebt uns Nutzern doch die Möglichkeit, frei zu entscheiden. Das wird doch kein allzugroßes Ding sein, den Inspektor einen festen Platz am aktuellen Fenster der Applikation einzurichten, mit gleichzeitiger Option, es da abzurupfen und dann frei auf dem Display zu verteilen.


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