Archive for Februar 2009

Neue Kommunikation mit Skitch

Februar 27, 2009

In der Tat hat sich meine Art zu kommunizieren geändert, seit ich Skitch nutze.

Das Logo für die Applikation ist kitschig, aber die Software eingängig. Man muss sich zwar beim Dienst von Skitch anmelden, aber das ist vertretbar.

Was ändert sich?

Die Devise: Sag es mit einem Bild wird tragender Bestandteil der Kommunikation. Nicht sogleich, aber nach einigen Tagen, wenn einem das neue Werkzeug auf dem Rechner im Genick sitzt und fleht und bettelt, doch endlich mal benutzt zu werden. Wofür hat mans schließlich heruntergeladen?

Sobald man erste Informationen mit Skitch und eMail weitergereicht hat, gibts kein Halten mehr. Sehr schnell wird es das bevorzugte Tool, um kleine Informationen bildhaft weiterzureichen.

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Omni Group bietet Software umsonst

Februar 25, 2009

Die Omnigroup, Entwickler von unter anderem OmniWeb, OmniOutliner und OmniFocus, hatte ein gutes Jahr und kann sich nicht intensiv auf alle entwickelte Applikationen konzentrieren, darum gibt sie jetzt vier Werkzeuge zum kostenlosen Herunterladen frei, ohne Registrierung oder sonstige Späße, einfach nur zum Herunterladen und nutzen. Es sind

OmniWeb
OmniDazzle
OmniDiskSweeper
OmniObjectMeter

Gute Software für lau. Was will man mehr? – Die Produkte werden aber auch weiter entwickelt, nur nicht so forciert.

Nachtfriseur

Februar 16, 2009

Er hat nicht Tag und Nacht geöffnet, aber ein Neonzeichen, das sich in die Nacht brennt:

GTD – Wahl der Waffen?

Februar 8, 2009

Die Wahl eines GTD-Werkzeugs ist nicht einfach und wird mit jedem Tag, an dem eine neue Applikation zum Herunterladen bereit steht, schwerer. Möglichkeiten gibt es sehr, sehr viele. Die allmonatlich ergänzte Liste von Ed Eubanks Jr. bei ATPM lässt sich noch um Zettel und Stift verlängern.

Die Wahl wird da zum Problem. Warum, und warum das unser Leben weniger schön macht, erklärte Barry Schwartz bereits 2005 bei TED. Dessen Buch, das in deutscher Übersetzung jedenfalls den gänzlich dämlichen und irreführenden Titel »Anleitung zur Unzufriedenheit: Warum weniger glücklicher macht« trägt, ist allemal lesenswert.

Circus Ponies Notebook 3.0 — noch mal nachgeschaut

Februar 6, 2009

Als Notebook 3.0 auf den Markt kam, war ich nicht gerade angetan. Viel Schnickschnack kam zu der auch so überzeugenden Applikation. Ich habe da auch Schriftverkehr mit Jason gehabt, den Entwickler. Wir kamen nicht auf einen Nenner. Nichtsdestotrotz habe ich zuletzt doch noch das Update erworben. – Nun möchte ich es nicht mehr missen. Auch wenn ich den neuen Schnickschnack kaum nutze: Notebook läuft viel geschmeidiger in der aktuellen Version. Das reicht völlig. Mehr braucht es nicht.

Nach wie vor ist die neue Ausstattung nicht nach meinem Geschmack. Was nutzen mir Sticker und PostIts, die nicht an genau der Zelle verbleiben, an der ich sie angebracht habe? (Dann kann ich auch eine weitere, besonders markierte Zelle erstellen.) Was soll ich mit einer losgelösten Seite, wenn ich sie mit sich selbst vergleichen will. Nein, nein. Da wäre noch einiges zu tun, um Notebook fit zu machen. Ob das irgendwann verwirklicht wird? Ich glaube nicht dran. Aber was soll das: Nach wie vor macht Notebook einen riesen Spaß und ist ein zuverlässiger Begleiter in der täglichen Arbeit – und es erscheint mir deutlich geschmeidiger als die frühere Version. (Und tatsächlich nutze ich zumindest die neuen graphischen Elemente. Das ist schon deutlich o.k.)

GTD?

Februar 6, 2009

Ich beobachte, dass hier immer wieder Einträge über diverse GTD-Software gesucht und angeschaut werden.

Meine Einträge sind doch recht betagt und sicher nicht up to date. Der Blick hinein lohnt kaum, da es einerseits viele neue Software gibt, die ich mir nicht mehr angeschaut habe, oder die entschieden weiterentwickelt wurde, so dass meine Einschätzungen vielleicht nicht mehr akkurat sind.

Um die Mittel geht es aber gar nicht beim GTD. Darum ist der Blick auf Werkzeuge nicht so sehr von Bedeutung. Wichtig ist allein: Tu es, oder las es bleiben. Das ist der entscheidende Satz.

Oder wie Bruce Lee uns lehrt (hat er von seinem Meister und ich aus dem Nachtstudio mit Volker Panzer vor Jahren auf ZDF): Ich kann dir den Weg zeigen, gehen musst Du Ihn selbst.

Natürlich helfen die Werkzeuge, doch worauf es ankommt ist das Handeln, die Tat. Was hilft es, sich Stunde um Stunde, Tag um Tag damit auseinandersetzt, das optimale Werkzeug zu finden und sich einzurichten. Die Arbeit muss erledigt, die Pläne verwirklicht werden. En Passant lässt sich die Technik verbessern (die ständig auch überprüft und hinterfragt werden sollte) und ggf. lassen sich die Werkzeuge optimieren. Sicher, das Sägeblatt muss geschärft sein, aber das ist nicht wirklich das Werkzeug, sondern die Tat ist das Werkzeug (auch die, die die Säge schärft, was keinen Widerspruch zum Vorhergehenden darstellt).

Und die Frage nach der großen Idee und nach Kreativität stellt sich gar nicht. Alles das kommt mit der Tat. Wer an einer Sache, einer Idee, einem Projekt arbeitet, gleitet automatisch in kreative Momente, die der Sache das Neue geben. Über Kreativität muss man sich keine großen Gedanken machen, die ergibt sich – wenn man arbeitet.

Mehr Zuversicht und Anleitung wie immer bei Merlin Mann, der seine 43 Ordner nicht zum Spaß umgestellt hat.

Pater Noster

Februar 6, 2009

Nein, das ist jetzt keine Anmerkung zum Papstproblem und den Äußerungen von Bischof Richard Williamson.

Hier geht es um Heldentum, Abenteuer, einsame Männer an verlorenen Fronten.

Es ist die gefährliche Fahrt mit einem der letzten Paternoster:
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Australien

Februar 3, 2009

Frau Kidman ist nicht mein Stil. Ich mag die nicht. Finde auch, sie schauspielt nicht so toll. Halte sie für überbewertet. Hat was von einer Nervensäge (und da gibts so einige Schauspielerinnen auf meiner Agenda). Übrigens liegt das entscheidend an der Nase. Das ist keine Nase, was Frau Kidman da mit sich trägt.

Letzteres finde ich auch jetzt noch. Das andere – man hat mich überzeugt.

Epen? DER FILM? Ich war über 30, ehe ich das erste mal »Casablanca«, »Vom Winde verweht«, »Ben Hur« – zählts nur frisch auf – gesehen habe. O.K., Der Leopard, den habe ich früh gebannt geschaut und verehre ihn (in der langen Originalfassung, auch wenn ich kein Wort italienisch kann). Aber sonst. Der große Film? Nicht mein Ding. Dr. Schiwago hab ich bis heute nicht gesehen.

Aber heute (genauer: gestern Abend) sah ich »Australia«. Nicht, dass ich mich nun einen Fan von Frau Kidman nenne (obwohl sie ja auch in dem Remake »Die Frauen von Stepford« in den ersten Minuten ein ganz gutes Bild abgegeben hat ). Aber sie ist eine sehr gute Schauspielerin – jedenfalls in diesem schönen und großzügigen Epos. Und die Nase fand ich gar so schlimm nicht. Denn die verschwand hinter der sehr beweglichen und überzeugenden Spielerei von Frau Kidman. Wen interessiert schon die Nase, wenn der gespielte Charakter auf der Leinwand lebendig wird. In einem Film, der nur zum Schluss einen Tick zu wasserfreundlich wird. Aber das ist, nach dem was dem über zwei Stunden vorausging, akzeptabel.

Australia ist ein sehr guter, unterhaltender und trickreich erzählter Film, mit überzeugenden Darstellern, ein wenig leichtgewichtiger digitaler Animation und hier und da zuviel des Guten bei den Kamerafahrten und -einstellungen, der einem 2,5 Stunden Freunde bereitet. Nicht das Schlechteste in diesem Kinowinter.

Australia
Australien 2008
R.: Baz Luhmann
D.: Nicole Kidman, Hugh Jackman, David Wenham u.v.a.m. (vor allem Ben Mendelsohn, der mir als Captain Edward Dutton bestens gefallen hat)

Aller Laster

Februar 2, 2009

Anfang ist dieses triste Gefühl: