Archive for Oktober 2009

Gelbe Hose

Oktober 29, 2009

Manchmal braucht man eben länger.

Seit Jahren tragen wir Kurts geflügeltes Wort,

… aber selber ne gelbe Hose an …

mit uns, womit wir eigentlich nichts bestimmtes mitteilten, außer ein hohes Maß an Idiotie bei anderen bezeichneten. Was da mit Dr. Brettermeier aber wirklich los war, haben wir erst dieser Tage begriffen, nach reichlich Flaschen Weins und Bier.

Andere hätten gesagt, Dr. Brettermeier trägt braune Hosen.

Um einen Eindruck zu erlangen, worums geht:

Der Negerüberfall

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Briefschlitzmode

Oktober 22, 2009

Eben erst in Scrivener entdeckt:

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Der Letterboxmode im Fullscreenmode! Da lenkt einen nicht mal mehr der eigene Text ab.

Bekenntnisse

Oktober 22, 2009

Weil wir gerade auch über Präsentationen gesprochen haben: Scott Berkun liefert in Kürze die Bekenntnisse eines öffentlichen Redners (Confessions of a Public Speaker). In diesem Buch, das er parallel in einem anderen Blog geschrieben hat, zeigt er seine eigenen Schwächen als Vortragender auf und gibt – so verstehe ich die Ankündigungen für das erst noch erscheinende Buch – Tipps, wie man mit den üblichen Problemen als Redner umgeht.

Hier der Trailer zum Buch:

NB: Wenn ich das Buch irgendwann gelesen haben werde, komme ich drauf zurück.

Daniel Pink bei ted.com

Oktober 19, 2009

Daniel Pink ist Jurist ohne praktische Erfahrung, aber er weiß viel über Belohnung und deren Auswirkung auf unsere Arbeit. Er stellt am Beispiel des Kerzenproblems von Karl Duncker dar, dass unsere moderne Gesellschaft bessere Leistungen aufgrund intrinsischer Motivation erbringt als durch Geldanreize. Zugleich zeigt er, dass die Methoden der Berufswelt entgegen wissenschaftlichen Erkenntnissen nach wie vor extrinsische Belohnung anbietet, obwohl dies kontraproduktiv ist.

Seine Ted-Performence ist sehenswert:

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via

Das Kino—Kneipe Ping Pong

Oktober 14, 2009

In Berlin macht man es dem Kunden schwer – oder leicht, ganz wie man es sehen möchte.

Es gibt da diese Kino—Kneipe Ping Pong-Mafia, die einem einen ganzen Tag verderben oder richten kann. Und zwar so:

Kino, immer eine gute Idee. Man verabredet sich zum Kino und trifft sich, sagen wir, in dem irischen Pub gegenüber. Nur, um schon mal ein wenig warm zu werden. Bierchen? Bierchen!. Kurz vor dem Film wird gezahlt; und wer sich den Kassenbon genau anschaut findet am Ende die Mitteilung:

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Lockere Sache. Also raus aus der Kneipe und ab ins Kino. Dort holt man sich neben der Kinokarte auch die goldene Packung Junkfood ab, genießt den Film zur Hälfte (mit Beginn der 2. Hälfte schaltet sich das Bier ein und verlangt, entlassen zu werden; da man aber keine Minute des Films verpassen will, nimmt man ihn nur noch unentspannt und aufmerksamkeitsreduziert war, denn mit dem anderen Bein steht man gedanklich vor dem Urinal). Nach dem Film und dem Gang aufs WC stellt findet man freilich auf den Kinokarten die stumme Botschaft, dass man bei Vorlage der Kinokarte in der Kneipe gegenüber zwei Bier 0,3 zum Preis von einem bekommt. Fair enough! Also in die Kneipe und sich zwei Biere sichern. Und wenn man die dann bezahlt, erhält man einen Bon …

Ich habe das mal überschlagen. Wenn man mit der Sonntagsmatinee begönne, bzw. genau vor dieser (hat die Kneipe da schon auf? – egal, danach hat sie bestimmt auf), dann kommt man sicher auf drei Filmvorführungen und zumindest sechs Biere (zum Preis von Dreien!). – Aber! (Es gibt immer ein Aber!) Es stellt sich eine Frage: Wer verträgt soviel Popcorn?

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Herbstbild

Oktober 12, 2009

Danach kam auch bald der Regen. Aber so kann Herbst sein: tückisch und mit allen Regenwassern gewaschen.

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MindNode Pro

Oktober 6, 2009

Das ist doch nun wirklich keine Geschichte. Drei Bier weniger getrunken, und schon kann man sich MindNode Pro leisten, eine kleine und feine Mindmap-Applikation, die intuitiver zu bedienen ist als viele anderen.

Zahlreiche MindMap-Applikationen gibt es für lau; auch von MindNode gibt es eine Version für umsonst, die einfachste Bedürfnisse befriedigt. Warum also zu einer Applikation greifen, die doch Geld kostet – wenn auch nur US$ 15,–?

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Verarbeitung eines Beschlusses des AG Frankfurt/M. »Erfolg« meint hier die gelungene Rechtsverletzung.

: Außer der Software von Herrn Buzan persönlich kenne ich keine, bei der man die einzelnen Stränge der Gedächtniskarte aktiv und individuell formen kann. So lässt sich die Map ähnlich wie von Hand gezeichnet gestalten, wodurch sich die Inhalte besser einprägen.

Zudem ist das User Interface sehr übersichtlich, wenn nicht gar spartanisch. Gleichwohl kann man sehr viel mit MindNode Pro machen. Eine kleine Infobox hilft einem, die Karten wie gewünscht, farblich und formal zu gestalten.

Und für die Nutzer von iPhone und iPod-Touch gibt es ebenfalls eine Version von MindNode, mit der der reibungslose Datenaustausch möglich sein soll.

Ich empfehle hiermit MindNode Pro und wünsche Markus Müller, den Macher hinter dem schönen und angenehmen Werkzeug, viel Erfolg bei der weiteren Entwicklung, die ich gerne unterstütze.

Und für Kenner: Es kursiert ein im September ausgelaufener Coupon-Code, mit dem man derzeit noch den Preis um 20% drücken kann.