Das Kino—Kneipe Ping Pong

In Berlin macht man es dem Kunden schwer – oder leicht, ganz wie man es sehen möchte.

Es gibt da diese Kino—Kneipe Ping Pong-Mafia, die einem einen ganzen Tag verderben oder richten kann. Und zwar so:

Kino, immer eine gute Idee. Man verabredet sich zum Kino und trifft sich, sagen wir, in dem irischen Pub gegenüber. Nur, um schon mal ein wenig warm zu werden. Bierchen? Bierchen!. Kurz vor dem Film wird gezahlt; und wer sich den Kassenbon genau anschaut findet am Ende die Mitteilung:

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Lockere Sache. Also raus aus der Kneipe und ab ins Kino. Dort holt man sich neben der Kinokarte auch die goldene Packung Junkfood ab, genießt den Film zur Hälfte (mit Beginn der 2. Hälfte schaltet sich das Bier ein und verlangt, entlassen zu werden; da man aber keine Minute des Films verpassen will, nimmt man ihn nur noch unentspannt und aufmerksamkeitsreduziert war, denn mit dem anderen Bein steht man gedanklich vor dem Urinal). Nach dem Film und dem Gang aufs WC stellt findet man freilich auf den Kinokarten die stumme Botschaft, dass man bei Vorlage der Kinokarte in der Kneipe gegenüber zwei Bier 0,3 zum Preis von einem bekommt. Fair enough! Also in die Kneipe und sich zwei Biere sichern. Und wenn man die dann bezahlt, erhält man einen Bon …

Ich habe das mal überschlagen. Wenn man mit der Sonntagsmatinee begönne, bzw. genau vor dieser (hat die Kneipe da schon auf? – egal, danach hat sie bestimmt auf), dann kommt man sicher auf drei Filmvorführungen und zumindest sechs Biere (zum Preis von Dreien!). – Aber! (Es gibt immer ein Aber!) Es stellt sich eine Frage: Wer verträgt soviel Popcorn?

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