Archive for the ‘Blogdings’ Category

Bergpost

Mai 26, 2009

Nach langer langer Pause meldet sich Frau Sibylle Berg wieder einmal zu Wort – über Ihren Newsletter. Anders als die analogen Medien hat sie ganz offensichtlich Begriffen, was mit den Journalisten und Zeitungen los ist:

Journalist sein, wie groß das klang. Da will man nicht verstehen, dass sich die Zeit geändert hat, und es für aktuelle Nachrichten das Fernsehen und das Internet gibt. Das Zeitungen kluge Analysen und Hintergrundberichte liefern müssten, was sie nicht können, weil die wenigsten Mitarbeiter dazu in der Lage sind. Das Zeitungen über lokale Ereignisse berichten sollten, und über Kultur, denn das wird in den neuen Medien nicht behandelt.

[…]

Mitunter ist die Dialoge Denkweise von Herren nicht geeignet um die Entwicklungen der Welt zu begreifen. Schade. Nun, vielleicht sollten Männer statt Zeitungen lieber Finanzgeschäfte machen, das können sie besser.

Kloß und Spinne Nr. 15

Januar 10, 2009

Großes kündigt sich an!

[UpDate] Und jetzt ist es da, das Norbertsche Theorem.

Tschüss Klage

Juni 20, 2008

Denn Klage feiert Abschied.

Ich kann leider nicht.

Zerstreutheit

Juni 16, 2008

»I love it when there’s a German word for my problem.«

pro Streik

März 16, 2008

Warum wir für den Streik der BVG sein sollten. Erklärt uns Harald Martenstein:

»Nach 80 Tagen Streik hat der Streik sich selbst durch seine Einsparungen finanziert.«

MBA

Februar 18, 2008

Endlich auch hier etwas zum MacBook Air (das die gesamte Branche durcheinander bringen wird, Laufwerke sind bald passee). Ich bescheide mich mit zwei lesenswerten Bemerkungen:

Nicht nur David Heinemeier Hansson von 37Signals ist glücklich mit dem MBA, sondern auch seine Freundin: The MacBook Air could easily be the only machine.

Guy Kawasaki hingegen hatte einige Probleme nicht nur mit dem MBA: Into Thin Air: How I Spent $5,000 on Air and Made Fifty-Year Old Women Swoon.

Helgoland

Februar 1, 2008

Christian hat etwas über statistische Postleitzahlerhebungen in Supermärkten erfahren und Bernie macht einen guten Vorschlag:

Statt auf Anfrage einer Kassiererin (oder eines Kassierers) irgendeine oder gar die tatsächlich eigene Postleitzahl anzugeben, nennt man einfach die Nummer 27498. Das ist Helgoland.

Goldener Artikel

Oktober 10, 2007

Eine Sache, die mich in den letzten Wochen und Monaten immer mehr quälte, war die Frage, warum sich immer wieder Leser auf diesen Eintrag verirrten.

Im Laufe der letzten 10 Monate sorgte der für immer wiederkehrende Besucher. Schön. Dabei war ich noch immer nicht in der Kneipe, gehe diese als Ziel aber langsam mal an. Dessen eingedenk, und weil ich dann über den Besuch berichten werde und noch viel mehr Menschen nach dem zweiten Einrag mit dem Stichwort »Der Goldene Hahn« in Berlin-Kreuzberg mit gieriger Maushand klicken, schlich sich meine Qual und eine große Erleichterung machte sich in stiller Vorfreude bei mir breit. – Aber nicht für lange:

Die Qual griff schon wieder zu, als ich eben feststellte, dass der im Eintrag hinterlegte Link auf den Eintrag von Herrn Kapielski gar nicht valide war. Keiner hat mir was gesagt. Faule Leserbande.

Noch quälender wurde es, als ich feststellte, dass es der richtige Link zum Artikel von Herrn Kapielski war, der nicht valide ist. Was machen die Damen und Herren von Zweitausendeins eigentlich? So bin ich nun dazu übergegangen, den Link zur Monatsübersicht zu setzen. Da findet der Leser den Eintrag über die Gaststätte »Der Goldene Hahn« in Berlin-Kreuzberg von Herrn Kapielski.

Tag gerettet und Platz für ein weiteres kühlschrankkühles Bierchen. Und Beine jetzt bitte hoch.

Die Sache mit dem Paul Graham Artikel

Oktober 10, 2007

Zu tun, was man liebt, ist nicht so einfach. Das weiß ich, weil ich den Artikel How to do what you love von Paul Graham gelesen habe, nachdem Katrin Passig von der Zentralen Intelligenz Agentur auf den Artikel aufmerksam machte – im Interview mit Jörn Morisse und Rasmus Engler.

Ich habe den Artikel von Graham gestern noch nicht vollständig lesen können – auf englisch! –, weil ich gestern schnell noch weg musste. Also nahm ich mir heute die Zeit. Ich dachte mir dabei: den übersetzt du mal für einen lieben Teenager in deiner Umgebung, so als allgemeine Lebenshilfe gegen den Schulmist. Doch vorher, vor einer Übersetzung des Artikels, wollte ich mir ein Gesamtbild machen, damit ich weiss, in welche Richtung die ganze Sache geht. Also habe ich – Schwups – den englischsprachigen Artikel ausgedruckt, das kleine Dictionary genommen und mich dran gemacht, das Ding zu lesen und schon mal ein paar weniger geschmeidige Begriffe zu übersetzen.

Bei sieben Druckseiten dauert das schon ein wenig. Und das kleine Dictionary liefert auch nur einen begrenzten Wortschatz. Da findet man nicht jeden Begriff. [Wer bringt denn eigentlich endlich mal das kleine leichte Dictionary mit nur weniger geläufigen Begriffen heraus, die sucht man nämlich immer vergebens, weil zu speziell für ein kleines Wörterbuch und nicht so profan wie »love«. Kennt doch jeder: love.] – Nun, ich lümmelte auf dem Sofa [übrigens auch so ein Ding: da haben wir die Information so schön digital und gut leserlich, aber nein, sie wird ausgedruckt (i.e. Papierverschwendung) und unter konventionellen Bedingungen eingesogen.] und las und stöberte hier und da im Dictionary und überlegte mir schon schöne brauchbare Phrasen und strengte mich mit meinen begrenzten Englischkenntnissen ordentlich an. Dabei alternierte ich angelegentlich, um der Idee des Textes ganz zu folgen, zwischen Text und Anmerkung, welchletztere auf der letzten Seite versammelt sind.

Dann kam ich zum letzten Absatz und Satz des Fließtextes, der sich auch auf der letzten Seite – zusammen mit den Anmerkungen befindet. Und was sehe ich unvermittelt? Das, was ich beim gelegentlichen und aber gezielten Blick auf Anmerkungen geflissentlich zu übersehen die Ehre hatte: Die Links zu den zehn Übersetzungen des Artikels, darunter auch eine deutsche von Volker Kopetzky.

Der Zeitpunkt der Entdeckung der deutschen Übersetzung war der Moment, an dem ich das, was ich tat, nicht mehr liebte. – Also weiss ich schon, wovon da die Rede ist.

Tibet

Oktober 4, 2007

Aus gegebenen Anlass: