Archive for the ‘Buch’ Category

Handtuchtag

Mai 25, 2010

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Trailer des 2. 37signals-Buches

Februar 4, 2010

Can’t wait for it.

Books On Demand

Januar 29, 2010

Alles Lamentieren um die ungelesenen Bücher hilft ja nichts. Auch das iPad-bashing nutzt rein gar nichts. Digital ist besser. Und zwar so:

Mit dem iPad kommt iBook, die digitale Buchhandlung von Apple. Und das hat nichts mit Amazon-Konkurrenz zu tun. Oder auch, ein bisschen. Denn iBook wird, wie schon iTunes und der Appshop, jedem die Möglichkeit geben, sein eigenes Werk zu verlegen.

Verleger? – Brauchts nicht.
Verlagsverträge? – Wär doch gelacht.
Agenturen? – Also bitte.
Books On Demand für die, die keinen Verleger finden. – Unnötig.

Das verkannte Genie schreibt ein erstes Kapitel und ein Treatment (ging ja auch auf Blogs schon) und bietet das bei iBook an. Wie? Zunächst kann man davon ausgehen, dass über kurz oder lang Apple, wie bei Text- und anderer Software allenthalben üblich, Schablonen bereitstellt (wobei man ja am iPad als Leser selbst. Einstellungen vornehmen kann: anderer Font, größere oder kleinere Darstellung der Typen …), mit denen man einen optisch ansprechenden Satzspiegel hat.

Das Ding stellt man kostenlos ein und macht so einen Testlauf. Wenn der Text gut angenommen wird (Vorsicht, den Enthusiasmus bitte runterschrauben: man ist einer unter Zigtausenden), kann man daran weiter arbeiten; der Fortsetzungsroman alter Schule, das Fachbuch, der Ratgeber für alle Gelegenheiten (wie ihn ja auch schon Blogs möglich gemacht haben). Man bekommt unmittelbar Feedback der Leser, kann Inhalte redaktionell sogleich verändern und zum Schluss das fertige Werk gegen einen geringen Preis (€ 1,50 gefällig) anbieten. Die Schwelle zum Kauf ist damit sehr niedrig. Zur Zeit setzt man ein eBook auf die eigenen Website, muss sich aber auch um die Abrechnung kümmern. Fachbücher lassen sich anbieten, die ständig auf dem neuesten Stand gehalten werden, Tippfehler werden kurzfristig korrigiert. Updates erhält der Leser automatisch.

Von den Einnahmen bekommt Apple einen gewissen Prozentsatz, klar, aber was ist das im Vergleich zu dem, was ein Verlag vereinnahmt – und welche Rechte er sich ausbedingt. Damit rechnen sich auch wieder die allgemein üblichen Kleinauflagen; alle Druck- und Vertriebskosten fallen weg, die freilich nicht das Gros sind für einen Verlag, aber für Nutzer von Books On Demand.

Verlage gehen dabei leer aus. Diese werden dadurch aber nicht ganz überflüssig, da sie ja, wie auch Zeitungsverlage, ihre Fachkompetenz durch herausragende Arbeit ins Licht stellen könnten. Das verlangt aber auch ein Umdenken, weg vom Produktmanager, hin zum Lektor. Und letzterer findet im Angebot von iBook vielleicht auch einen Autor, den man wieder unter Vertrag nehmen kann. Ob aber dann umfassende Verwertungsverträge noch unterzeichnet werden?

Digital ist doch besser, jedenfalls für viele.

[UpDate]
Ach ja, und eBooks im ePub-Format macht man mit Calibre.

Bücher lesen

Januar 28, 2010

Beim angelegentlichen Blick auf und ins Bücherregal stelle ich fest, dass da noch zuviele dicke, schöne (fadengeheftete) Folianten und andere – auch wiederzulesende – Bücher stehen, die meiner Aufmerksamkeit in den verbleibenden Jahren bedürfen. Oder vielmehr umgekehrt: der Leser bedarf der Aufmerksamkeit der Bücher.

Die Frage ist: sollte man sich doch noch einen Plan, eine Liste erstellen, welche Bücher jetzt erstmal gelesen werden, ehe man sich schon wieder einen der geliebten und immer wieder gelesen Schwarten reinpfeift? Sonst wird das doch bis zum Ableben nichts.

Nehmense einfach schon die Essays von Montaigne. Sollte man mal. Oder noch mal den Aristipp von Wieland; aber vor der Wiederholung: den Siebenkäs in der kommentierten Doppelfassung zum ersten Mal. Und dann Conrad, Herr der Finsternis. Aber dann gibt es ja noch jede Menge Franzosen (Stendhal, Lücken bei Flaubert, Proust usw.). Zugleich muss man ja immer auch die Moderne und die aktuelle Literatur parat haben. Herrje, und obs einem dann gefällt?

Dann doch wieder die bekannten und vielfach gelesenen Herzensbücher? (Oh Dolce Madonna Bionda. Dieses Jahr auf jeden Fall zum xten Male) Aber wieviel Zeit bleibt noch; kommt man im Sommerurlaub zum Lesen. Kann man sich schwererer Kost anvertrauen, oder wird es zu hektisch und laut werden an der Küste.

Eine Liste, wenigstens eine Liste, um sich orientieren zu können. Richtung und Ziel zu haben. Aber wo anfangen und niemals aufhören (ungelesene Bücher müssen bis zuletzt bleiben, sonst hätte das Leben keinen Sinn, keine Vorfreude auf das Glücksversprechen aus dem Abenteuerland zwischen den Buchdeckeln). – Und dessen erinnert man sich, nachdem endlich wohl ein taugliches elektronisches Buch auf dem Markt präsentiert wurde. Apples iPad.

Liste, Plan, jetzt gleich, oder morgen, spätestens am Wochenende – wenn ich Zeit finde.

Bekenntnisse

Oktober 22, 2009

Weil wir gerade auch über Präsentationen gesprochen haben: Scott Berkun liefert in Kürze die Bekenntnisse eines öffentlichen Redners (Confessions of a Public Speaker). In diesem Buch, das er parallel in einem anderen Blog geschrieben hat, zeigt er seine eigenen Schwächen als Vortragender auf und gibt – so verstehe ich die Ankündigungen für das erst noch erscheinende Buch – Tipps, wie man mit den üblichen Problemen als Redner umgeht.

Hier der Trailer zum Buch:

NB: Wenn ich das Buch irgendwann gelesen haben werde, komme ich drauf zurück.

Das Buch der Desaster

August 1, 2009

von Ingomar von Kieseritzky ist aber käuflich noch zu erwerben und sehr lesenswert.

Kieseritzky

Juli 31, 2009

Was ist da eigentlich los? Von Ingomar von Kieseritzky gibts geraume Zeit keine Veröffentlichungen mehr. Gelegentlich sieht man ihn über den Markt am Karl-August-Platz schlendern, aber das wars schon. Und seine Bücher sind nicht mehr auf der Backlist. Keines, soweit ich das sehe. Das sieht nicht gut aus.

Hey, Ingomar, schreib mal wieder einen Roman!

Lord Ralf Dahrendorf

Juni 19, 2009

Wieder einer weniger. Am 17.06.2009 verstarb 80jährig Lord Ralf Dahrendorf oder besser Baron Dahrendorf, of Clare Market in the City of Westminster in Köln. Er hatte Krebs.

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Sehr lesenswert ist die Geschichte seiner Ernennung in seinem Europäisches Tagebuch, Teil IX, zu finden in Merkur 1993, Heft 536, S. 1004.

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Jörg Drews

Mai 25, 2009

Irgendwie bekommt man ja nichts mit, wenn man den ganzen Tag am Internet sitzt und News liest. Erst als heute der Bargfelder Bote (Lfg. 317—318) kam wurde mir aufgrund des schönen Nachrufs von Friedhelm Rathjen klar, dass Jörg Drews bereits am 03. März einfach so verstorben ist.

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Großartig ist dann wieder, wenn der deutsche P.E.N. die Sache angeht und erklärt, wie Nahe Drews den Autoren H. C. Artmann, Ernst Jandl, Arno Schmidt und (!) James »Yoyce« stand. – Joyce starb als Drews drei Jahre alt war. Auch für den P.E.N. ist die deutsche Sprache immer wieder eine Herausforderung.

Handtuchtag

Mai 24, 2009

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Nur eine Stunde, dann beginnt erneut ein Handtuchtag – zu Ehren von Douglas Noel Adams (*11.03.1952—11.05.2001).

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