Archive for the ‘Überleben im Alltag’ Category

Handtuchtag

Mai 25, 2010

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Bücher lesen

Januar 28, 2010

Beim angelegentlichen Blick auf und ins Bücherregal stelle ich fest, dass da noch zuviele dicke, schöne (fadengeheftete) Folianten und andere – auch wiederzulesende – Bücher stehen, die meiner Aufmerksamkeit in den verbleibenden Jahren bedürfen. Oder vielmehr umgekehrt: der Leser bedarf der Aufmerksamkeit der Bücher.

Die Frage ist: sollte man sich doch noch einen Plan, eine Liste erstellen, welche Bücher jetzt erstmal gelesen werden, ehe man sich schon wieder einen der geliebten und immer wieder gelesen Schwarten reinpfeift? Sonst wird das doch bis zum Ableben nichts.

Nehmense einfach schon die Essays von Montaigne. Sollte man mal. Oder noch mal den Aristipp von Wieland; aber vor der Wiederholung: den Siebenkäs in der kommentierten Doppelfassung zum ersten Mal. Und dann Conrad, Herr der Finsternis. Aber dann gibt es ja noch jede Menge Franzosen (Stendhal, Lücken bei Flaubert, Proust usw.). Zugleich muss man ja immer auch die Moderne und die aktuelle Literatur parat haben. Herrje, und obs einem dann gefällt?

Dann doch wieder die bekannten und vielfach gelesenen Herzensbücher? (Oh Dolce Madonna Bionda. Dieses Jahr auf jeden Fall zum xten Male) Aber wieviel Zeit bleibt noch; kommt man im Sommerurlaub zum Lesen. Kann man sich schwererer Kost anvertrauen, oder wird es zu hektisch und laut werden an der Küste.

Eine Liste, wenigstens eine Liste, um sich orientieren zu können. Richtung und Ziel zu haben. Aber wo anfangen und niemals aufhören (ungelesene Bücher müssen bis zuletzt bleiben, sonst hätte das Leben keinen Sinn, keine Vorfreude auf das Glücksversprechen aus dem Abenteuerland zwischen den Buchdeckeln). – Und dessen erinnert man sich, nachdem endlich wohl ein taugliches elektronisches Buch auf dem Markt präsentiert wurde. Apples iPad.

Liste, Plan, jetzt gleich, oder morgen, spätestens am Wochenende – wenn ich Zeit finde.

Gelbe Hose

Oktober 29, 2009

Manchmal braucht man eben länger.

Seit Jahren tragen wir Kurts geflügeltes Wort,

… aber selber ne gelbe Hose an …

mit uns, womit wir eigentlich nichts bestimmtes mitteilten, außer ein hohes Maß an Idiotie bei anderen bezeichneten. Was da mit Dr. Brettermeier aber wirklich los war, haben wir erst dieser Tage begriffen, nach reichlich Flaschen Weins und Bier.

Andere hätten gesagt, Dr. Brettermeier trägt braune Hosen.

Um einen Eindruck zu erlangen, worums geht:

Der Negerüberfall

Das Kino—Kneipe Ping Pong

Oktober 14, 2009

In Berlin macht man es dem Kunden schwer – oder leicht, ganz wie man es sehen möchte.

Es gibt da diese Kino—Kneipe Ping Pong-Mafia, die einem einen ganzen Tag verderben oder richten kann. Und zwar so:

Kino, immer eine gute Idee. Man verabredet sich zum Kino und trifft sich, sagen wir, in dem irischen Pub gegenüber. Nur, um schon mal ein wenig warm zu werden. Bierchen? Bierchen!. Kurz vor dem Film wird gezahlt; und wer sich den Kassenbon genau anschaut findet am Ende die Mitteilung:

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Lockere Sache. Also raus aus der Kneipe und ab ins Kino. Dort holt man sich neben der Kinokarte auch die goldene Packung Junkfood ab, genießt den Film zur Hälfte (mit Beginn der 2. Hälfte schaltet sich das Bier ein und verlangt, entlassen zu werden; da man aber keine Minute des Films verpassen will, nimmt man ihn nur noch unentspannt und aufmerksamkeitsreduziert war, denn mit dem anderen Bein steht man gedanklich vor dem Urinal). Nach dem Film und dem Gang aufs WC stellt findet man freilich auf den Kinokarten die stumme Botschaft, dass man bei Vorlage der Kinokarte in der Kneipe gegenüber zwei Bier 0,3 zum Preis von einem bekommt. Fair enough! Also in die Kneipe und sich zwei Biere sichern. Und wenn man die dann bezahlt, erhält man einen Bon …

Ich habe das mal überschlagen. Wenn man mit der Sonntagsmatinee begönne, bzw. genau vor dieser (hat die Kneipe da schon auf? – egal, danach hat sie bestimmt auf), dann kommt man sicher auf drei Filmvorführungen und zumindest sechs Biere (zum Preis von Dreien!). – Aber! (Es gibt immer ein Aber!) Es stellt sich eine Frage: Wer verträgt soviel Popcorn?

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Der Wartebereich

September 22, 2009

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Flüssigrauch

September 21, 2009

Auch Käse enthält Flüssigrauch!

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SleepImage

August 26, 2009

Beim DiscSweepen aufgrund übertriebener Lektüre von minimalmac stieß ich auf die unglaublich große und speicherplatzfressende Einheit SleepImage auf dem MBP. Warum, fragte ich mich, ist diese vm-Datei so unglaubliche GB groß? –

Na, weil sie der Größe des Arbeitsspeichers entspricht! Das können ein, zwei oder vier GB sein.

Film als Konzeptkunst

Juli 30, 2009

Scott Berkun rettet sich vor der Hitze in ein Kino und stellt fest:

Don’t think of it as a movie – it’s a mega abstract conceptual art project at a bargain. I paid $7.50 to see a film that cost $150 million to make. There are few bargains this good.

Welcher Film? Selber lesen.

Gute Arbeit

Juli 25, 2009

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Friedenauer Vorgarten

Juli 25, 2009

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