DEVONthinkPro 2.0 – Gesamter Bildschirm

Mai 4, 2010

Das ist jetzt GTD-Nerdom…

… aber man kann die Funktion »Gesamter Bildschirm« (die bei mir noch nie die richtige Einstellung übernommen hat: 18 Punkt-Schrift) bei DEVONThinkPro auf zwei Displays unabhängig voneinander anwenden. Das meint: auf jedem Display wird ein anderes DEVONthinkPro Dokument im Vollbildmodus angezeigt:

vollbildmodus-2.jpg

Einfach je ein Dokument auf eines der Displays legen und nach einander die Dokumente aktivieren und jeweils »Befehl F7« drücken.

Bildung On Demand – Die Khan Academy

Mai 1, 2010

Salman Khan kam wie die Jungfrau zum Kinde zu seiner Akademie. Seine Cousine brauchte Nachhilfe in Mathe, wohnte aber weit entfernt. So gab er ihr online Nachhilfe. Danach gab er anderen online Nachhilfe. Die zeitliche Koordinierung wurde zum Problem. Ein Freund schlug vor: mach ein Video und lade es auf YouTube. Das wurde zum Erfolg. Millionen in der ganzen Welt, ob Uruguay oder Uganda, lernen anhand seiner YoutTube Videos. Mittlerweile werden sie auch aus dem Englischen in andere Sprache übersetzt.

Nach einigen Jahren quittierte er Ende 2009 seinen Job als Hetchfond-Manager, um sich nun ganz der Khan Academy zu widmen.

Die Geschichte und den Erfolg der Khan Akademie erklärte er im Januar 2010 in der Castilleja School:

Wenn Schule Bildung behindert

April 7, 2010

steigt der clevere Schüler einfach aus:

via

aggresive Textelemente?

Februar 5, 2010

gefunden in Intaglio:

aggresivetextelemente-1.jpg

Lernerfahrung bildlich dargestellt

Februar 5, 2010

justlikeridingabike.jpg

Die Details zu diesen beiden bildlichen Zusammenfassungen findet man auf J. Dirksens lesenswerten The Usable Learning Blog.

Sehr anschaulich wird deutlich, wie eine Lernerfahrung sich positiv auswirkt und man in Flow geraten kann, und wie sich bei anderer Gestaltung des Lernens die positive Erfahrung abnutzt und negativ wird.

Trailer des 2. 37signals-Buches

Februar 4, 2010

Can’t wait for it.

Schule u.a.

Januar 30, 2010

The old-school, didactic models of education and journalism (“sit down, shut up and listen; we know best”) are crumbling.

So die immer lesenswerte Chris Atherton in einer Medienkritik.

In dem aktuellen Blogeintrag »The search for context in education and journalism (wicked problems, Wikipedia, and the rise of the info-ferret)« schafft sie einen Überblick über den Stand der Dinge der Denkfaulheit und wie man ihr begegnen kann, die Unfähigkeit von Studenten (was ich für Schüler bestätigen kann), sich stellende Fragen selbst zu beantworten, indem man recherchiert und nachdenkt), die Bequemlichkeit, sich vom Alltäglichen von den Hintergründen des Alltags ablenken zu lassen, und das man (Dozenten, Lehrer, Journalisten) den eigenen Vortrag spannender gestallten sollte, indem man unbestimmter bleibt, damit die – zum Teil auch denkfaulen – Adressaten nicht nur bei der Stange gehalten, sondern selbst aktive werden.

Books On Demand

Januar 29, 2010

Alles Lamentieren um die ungelesenen Bücher hilft ja nichts. Auch das iPad-bashing nutzt rein gar nichts. Digital ist besser. Und zwar so:

Mit dem iPad kommt iBook, die digitale Buchhandlung von Apple. Und das hat nichts mit Amazon-Konkurrenz zu tun. Oder auch, ein bisschen. Denn iBook wird, wie schon iTunes und der Appshop, jedem die Möglichkeit geben, sein eigenes Werk zu verlegen.

Verleger? – Brauchts nicht.
Verlagsverträge? – Wär doch gelacht.
Agenturen? – Also bitte.
Books On Demand für die, die keinen Verleger finden. – Unnötig.

Das verkannte Genie schreibt ein erstes Kapitel und ein Treatment (ging ja auch auf Blogs schon) und bietet das bei iBook an. Wie? Zunächst kann man davon ausgehen, dass über kurz oder lang Apple, wie bei Text- und anderer Software allenthalben üblich, Schablonen bereitstellt (wobei man ja am iPad als Leser selbst. Einstellungen vornehmen kann: anderer Font, größere oder kleinere Darstellung der Typen …), mit denen man einen optisch ansprechenden Satzspiegel hat.

Das Ding stellt man kostenlos ein und macht so einen Testlauf. Wenn der Text gut angenommen wird (Vorsicht, den Enthusiasmus bitte runterschrauben: man ist einer unter Zigtausenden), kann man daran weiter arbeiten; der Fortsetzungsroman alter Schule, das Fachbuch, der Ratgeber für alle Gelegenheiten (wie ihn ja auch schon Blogs möglich gemacht haben). Man bekommt unmittelbar Feedback der Leser, kann Inhalte redaktionell sogleich verändern und zum Schluss das fertige Werk gegen einen geringen Preis (€ 1,50 gefällig) anbieten. Die Schwelle zum Kauf ist damit sehr niedrig. Zur Zeit setzt man ein eBook auf die eigenen Website, muss sich aber auch um die Abrechnung kümmern. Fachbücher lassen sich anbieten, die ständig auf dem neuesten Stand gehalten werden, Tippfehler werden kurzfristig korrigiert. Updates erhält der Leser automatisch.

Von den Einnahmen bekommt Apple einen gewissen Prozentsatz, klar, aber was ist das im Vergleich zu dem, was ein Verlag vereinnahmt – und welche Rechte er sich ausbedingt. Damit rechnen sich auch wieder die allgemein üblichen Kleinauflagen; alle Druck- und Vertriebskosten fallen weg, die freilich nicht das Gros sind für einen Verlag, aber für Nutzer von Books On Demand.

Verlage gehen dabei leer aus. Diese werden dadurch aber nicht ganz überflüssig, da sie ja, wie auch Zeitungsverlage, ihre Fachkompetenz durch herausragende Arbeit ins Licht stellen könnten. Das verlangt aber auch ein Umdenken, weg vom Produktmanager, hin zum Lektor. Und letzterer findet im Angebot von iBook vielleicht auch einen Autor, den man wieder unter Vertrag nehmen kann. Ob aber dann umfassende Verwertungsverträge noch unterzeichnet werden?

Digital ist doch besser, jedenfalls für viele.

[UpDate]
Ach ja, und eBooks im ePub-Format macht man mit Calibre.

Bücher lesen

Januar 28, 2010

Beim angelegentlichen Blick auf und ins Bücherregal stelle ich fest, dass da noch zuviele dicke, schöne (fadengeheftete) Folianten und andere – auch wiederzulesende – Bücher stehen, die meiner Aufmerksamkeit in den verbleibenden Jahren bedürfen. Oder vielmehr umgekehrt: der Leser bedarf der Aufmerksamkeit der Bücher.

Die Frage ist: sollte man sich doch noch einen Plan, eine Liste erstellen, welche Bücher jetzt erstmal gelesen werden, ehe man sich schon wieder einen der geliebten und immer wieder gelesen Schwarten reinpfeift? Sonst wird das doch bis zum Ableben nichts.

Nehmense einfach schon die Essays von Montaigne. Sollte man mal. Oder noch mal den Aristipp von Wieland; aber vor der Wiederholung: den Siebenkäs in der kommentierten Doppelfassung zum ersten Mal. Und dann Conrad, Herr der Finsternis. Aber dann gibt es ja noch jede Menge Franzosen (Stendhal, Lücken bei Flaubert, Proust usw.). Zugleich muss man ja immer auch die Moderne und die aktuelle Literatur parat haben. Herrje, und obs einem dann gefällt?

Dann doch wieder die bekannten und vielfach gelesenen Herzensbücher? (Oh Dolce Madonna Bionda. Dieses Jahr auf jeden Fall zum xten Male) Aber wieviel Zeit bleibt noch; kommt man im Sommerurlaub zum Lesen. Kann man sich schwererer Kost anvertrauen, oder wird es zu hektisch und laut werden an der Küste.

Eine Liste, wenigstens eine Liste, um sich orientieren zu können. Richtung und Ziel zu haben. Aber wo anfangen und niemals aufhören (ungelesene Bücher müssen bis zuletzt bleiben, sonst hätte das Leben keinen Sinn, keine Vorfreude auf das Glücksversprechen aus dem Abenteuerland zwischen den Buchdeckeln). – Und dessen erinnert man sich, nachdem endlich wohl ein taugliches elektronisches Buch auf dem Markt präsentiert wurde. Apples iPad.

Liste, Plan, jetzt gleich, oder morgen, spätestens am Wochenende – wenn ich Zeit finde.

Thoughts

Januar 21, 2010

Soeben ist – so scheint’s – thoughts 1.0 an den Start gegangen.

Mal abgesehen davon, dass hier auch mal ein Spamkommentar für thougths von mir gelöscht wurde, habe ich mir bisher nur das Promotionvideo angeschaut. Weiter werde ich vorerst auch nicht kommen. Schon das Video kitzeln kein bisschen an der organisationspedanten Seele:

thoughts-allyourthoughtsandideasonashelf-3.jpg

Aber es mag Menschen geben, die mit der Applikation etwas anfangen können. Ich bleibe bei Notebook – schon aus ästhetischen Gründen.